Wechseljahresbeschwerden müssen nicht mit riskanten Hormonersatztherapien behandelt werden. Es gibt hervorragende Alternativen in der homöopathischen Therapie und in einer spirituellen Lebensführung.

Die Wechseljahre der Frau

Die Wechseljahre werden auch Klimakterium genannt. Das Wort, Klimakterium, stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Treppe oder Leiter“. Es steht auch für einen kritischen Zeitpunkt im Leben. Als Wechseljahre bezeichnet man die Übergangsphase der hormonellen Umstellung, die in den Jahren vor und nach dem endgültigen Ausbleiben der Menstruationsblutung stattfindet. In dieser Zeit nimmt die Produktion der Follikelhormone, der Östrogene oder Estrogene und der Gestagene stetig ab. Die Anzahl der Follikel oder Eibläschen in den Eierstöcken verringert sich schon während der geschlechtsreifen Zeit der Frauen kontinuierlich. In einem Lebensalter von circa 50 Jahren sind keine Follikel mehr vorhanden. Als Folge davon kann es zu den typischen Wechseljahresbeschwerden kommen.

Phasen und Dauer der Wechseljahre

Die Wechseljahre treten in der Regel in der Zeit zwischen dem 45sten und dem 60sten Lebensjahr auf. Sie werden in vier Phasen unterteilt. Die Prämenopause ist der Zeitraum von 2 bis 7 Jahren vor der Menopause. Durch die Verminderung des Gestagens, Progesteron, treten die Menstruationszyklen oft unregelmäßig auf oder die Menstruationsblutung bleibt immer mal wieder aus. Unter Menopause versteht man den Zeitpunkt der letzten Menstruationsblutung. Hier haben die Eierstöcke ihre Hormonproduktion eingestellt. Perimenopause wird der Zeitraum zwischen der Prä- und der Postmenopause genannt. Als Postmenopause wird der Zeitraum ab circa einem Jahr nach der Menopause bezeichnet. Sie endet mit etwa 65 Jahren.

Die Wechseljahre sind keine Krankheit

Die Wechseljahre sind eine ganz natürliche Lebensphase der Frau. Etwa ein Drittel aller Frauen durchlebt diese Zeit vollkommen beschwerdefrei. Dennoch berichten etwa zwei Drittel über Probleme während der Wechseljahre. Und bei der Hälfte der Betroffenen treten so massive Beschwerden auf, dass sie behandlungsbedürftig werden.

Symptome der Wechseljahre

Ein hoher Prozentsatz der Frauen mit Wechseljahresbeschwerden leidet unter Gefäßreaktionen wie Schwitzen, Hitzewallungen oder auch Schwindel. Ebenso erhöht sich bei mehr als der Hälfte der betroffenen Frauen in den Jahren nach der Menopause der Blutdruck. Andere mögliche Symptome sind Veränderungen an der Haut, Haarausfall, eine trockene Scheide, Schlafstörungen, Brustspannungen, Kopfschmerzen und Gewichtsveränderungen. Eine mögliche Folge der erniedrigten Östrogenproduktion soll auch eine zeitweise auftretende Antriebsschwäche, Lustlosigkeit oder depressive Verstimmung sein.
Die Liste möglicher Folgeerkrankungen ist lange.

Blutungen in den Wechseljahren

In der Prämenopause zeigen sich auch häufig Zyklusstörungen. Eine Form dieser Störungen können die sogenannten klimakterischen Dauerblutungen sein. Diese treten mitunter auch noch in der Postmenopause auf und können bei den Betroffenen zu einer Anämie, einer Blutarmut führen. Treten diese Blutungen wiederholt und massiv auf, dann wird den betroffenen Frauen von medizinischer Seite sogar eine operative Gebärmutterentfernung empfohlen.

Es soll an dieser Stelle nicht von den schulmedizinischen Diagnosen und Therapien abgeraten werden. Doch oftmals zieht hier eine Therapie wieder eine andere nach sich. Das kann sich mitunter so lange fortsetzen, bis die Patientin alt, kränker als je zuvor und völlig gebrechlich geworden ist.
Weiter unten wird beschrieben, wie man die Beschwerden der Wechseljahre mittels der Homöopathie lindern und sogar heilen kann.

Ist eine Hormonersatztherapie sinnvoll?

Seitens der Schulmedizin werden die im Rahmen der Wechseljahre auftretenden Beschwerden auch heute noch häufig mittels einer Hormonersatztherapie behandelt. Dabei werden in erster Linie Östrogene verordnet. Sie zeigen meist positive Effekte hinsichtlich der Symptome wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Doch wie sinnvoll ist eine solche Therapie angesichts von massiven Nebenwirkungen und besorgniserregenden Studienergebnissen? Im Jahre 2002 wurde eine umfangreiche Studienreihe in den USA veröffentlicht. Diese ergab ein deutlich höheres Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombose und Brustkrebs bei Frauen, die die Hormonersatztherapie angewendet hatten.

Neben einer ausgewogenen Ernährung mit möglichst naturbelassenen Nahrungsmitteln und ausreichend Bewegung und Schlaf werden Präparate aus der Yamswurzel empfohlen. Eine gezielte homöopathische Einzeltherapie ist der Einnahme solcher Nahrungsergänzungen in jedem Fall vorzuziehen. Natürliche Nahrungsergänzungsmittel haben zuweilen ihren Sinn und können auch zusätzlich zu einer homöopathischen Behandlung eingenommen werden.

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Spirituelle Sicht auf die Wechseljahre und die homöopathische Therapie

Wie eine Frau die Zeit des Wechsels erlebt, hängt nicht zuletzt von ihrer Einstellung diesem Prozess gegenüber ab. Gewiss beeinflussen auch ihre äußeren Lebensumstände den Verlauf der Wechseljahre. Lebt sie in Zufriedenheit, Harmonie und einer glücklichen Partnerschaft, so kann diese Zeit oftmals beschwerdefrei und im Einklang mit den körperlichen Veränderungen durchlebt werden. Doch das innere Erleben ist ja bekanntlich nicht zwingend von den äußeren Umständen abhängig.

Energiepotential für tiefe Heilungsprozesse

Mit dem Ausbleiben der monatlichen Menstruationszyklen steht uns Frauen ein großes Energiepotential zur Verfügung. Die gesamte Energie, welche vorher für die zyklischen Prozesse benötigt wurde, kann der Körper nun für Heilungsaufgaben nutzen. Dabei können bisher nicht aufgearbeitete Themen angesehen und auch zuvor blockierte, emotionale und mentale Anteile in uns wieder freigegeben werden. Zu ihnen gehören Glaubenssätze und Denkmuster, mentale Programme, aber auch tiefe Verletzungen und unverarbeitete Geschehnisse im Leben.

Die Symptome der Wechseljahre energetisch deuten

Das Auftreten von Hitzewallungen wird hierbei mit einer Störung des Energieflusses durch diese „blockierten“ Anteile erklärt. Diese energetische „Verengung“ lässt den erhöhten Energiefluss nicht frei strömen. Dadurch kommt es förmlich zu einem „Überlaufen“ der Energie. Oftmals werden die Wallungen im Körper durch äußere Situationen ausgelöst, die thematisch mit den blockierten Anteilen in Resonanz gehen. Die Hitzewallungen können somit einen stark reinigenden und auch heilenden Effekt auf unser ganzes System ausüben. Wenn wir die blockierten Anteile ganz bewusst zur Transformation freigeben, kann das die Symptome der Wechseljahre deutlich bessern. Auch bei auftretender Reizbarkeit, Aggressivität oder depressiver Verstimmung ist es ratsam, sich die jeweiligen Hintergründe bewusst zu machen.

Die weise Frau

Zur Unterstützung dieses Transformations- und Heilungsprozesses sind, neben der unten beschriebenen homöopathischen Therapie, Meditations- und Yogaübungen sehr zu empfehlen. Gelingt es, die Energie so zu lenken, dass sie bis in unser Kronenchakra aufsteigen kann, so können wir dadurch den Zugang zu den geistigen Ebenen und zur universellen Weisheit erlangen. Auf diese Weise können wir die Zeit der Wechseljahre für unsere geistige und spirituelle Entwicklung nutzen. Dann werden diese Jahre zu einer Zeit der inneren Reife und Bewusstseinsentwicklung.

Wir sind keine Opfer

Es ist äußerst hilfreich, die Symptome als Umstellungs- und Heilungsprozesse anzunehmen und sich nicht als Opfer dieser Umstände zu fühlen. Ein Opfer sind wir nur, wenn wir uns, bewusst oder unbewusst, für diese Rolle entscheiden. Dann altern wir schneller, werden unglücklich, unzufrieden, unleidlich und trocknen innerlich förmlich aus. Wir haben die freie Wahl, diese Symptome als Heilungsprozesse zu durchlaufen oder uns dagegen zu stellen.
Hier haben wir auch die Gelegenheit, uns von dem inneren und gesellschaftlichen Zwang zur Jugendlichkeit zu verabschieden. Unsere Schönheit und Weiblichkeit können wir in jedem Alter leben. Gewiss, mancher Mann nimmt sich eine jüngere Frau, wenn wir nicht mehr seinen Vorstellungen von Attraktivität entsprechen. Doch sollten wir dann nicht auch nach einem geeigneteren, vielleicht geistig entwickelteren Partner an unserer Seite Ausschau halten?

Was kann eine homöopathische Therapie bewirken?

Eine Behandlung von Wechseljahresbeschwerden mit der Einzelmittelhomöopathie ist durchaus möglich, sehr sinnvoll und kann äußerst erfolgreich sein. Es ist jedoch wichtig, sich dabei an einen sehr erfahrenen homöopathischen Therapeuten zu wenden. Dieser kann zusammen mit dem Patienten die wesentlichen Themen herausarbeiten und ein passendes homöopathisches Einzelmittel verordnen.

Die homöopathische Therapie stellt im Grunde eine Informationsmedizin dar. Heilung kann dann erfolgen, wenn die Information des Heilmittels dazu geeignet ist, die disharmonischen Schwingungen im Körper zu neutralisieren. Aufgabe des Therapeuten ist es, ein homöopathisches Mittel herauszusuchen, welches bezüglich seiner Schwingungseigenschaften mit dem Körper-Quantensystem harmoniert. Wenn es direkt auf unser kohärent schwingendes elektromagnetisches Feld im Körper einwirkt, kann dadurch die Qualität dieses Feldes erhöht werden. Dadurch kann sich von innen heraus vollkommene Gesundheit einstellen.

Fallbeispiel von Dr. Susanne Braun

Diese Patientin ist gerade fünfzig Jahre alt, als sie zur homöopathischen Behandlung kommt. Gleich zu Beginn sagt sie: „von den Wechselbeschwerden habe ich die Schnauze voll!“ Ihre Menopause trat zwei Jahre vorher ein. Schon mit 43 Jahren litt sie unter enormen Unterleibsschmerzen vor und besonders Kopfschmerzen während der Periode.
Sie leidet unter nächtlichen Hitzewallungen, wobei sie in manchen Nächten bis zu sechs mal völlig nassgeschwitzt aufwacht. Auch tagsüber können solche Hitzewallungen mit Schweißausbrüchen auftreten.

Immer wieder litt sie unter psychischen Problemen, die auch während der Periode verstärkt auftraten. Deswegen hat sie sich auch längere Zeit einer Gesprächstherapie unterzogen. Extreme Stimmungsschwankungen ziehen sich schon durch ihr ganzes Leben hindurch. Vor Jahren litt sie auch unter Selbstmordgedanken.
Die Patientin bezeichnet sich selbst als ein Energiebündel. Sie arbeitet manchmal wie besessen. Arbeit könne sie auch immer wieder aus diesen Tiefs herausholen. Doch sagt sie auch: „Ich muss einen anderen Rhythmus finden.“

Auch leidet sie unter Symptomen, die nicht ursächlich den Wechseljahren geschuldet sind. Sie hat oft elektrisierende Schmerzen in den Knien, Füßen und Handballen. Abgesehen von ihren Hitzewallungen sei sie ein recht verfrorener Mensch. Sie habe oft eiskalte Hände. Ein weiteres Problem bei ihr sind wiederkehrende Magenschleimhautentzündungen.

Die Patientin erzählt, dass sie in ihrem Leben schon oft ihr Berufs- und Aufgabenfeld gewechselt hat. Sie macht bewusst immer wieder etwas neues und riskiert dabei auch wirtschaftliche Unsicherheiten. Sie muss sich immer mal wieder neu definieren und neu aufbauen. Das fällt ihr jedoch mit der Zeit immer schwerer, kostet sie immer mehr Kraft. Sie sagt: „Meine Tagesform bricht immer total weg.“ Sie sagt auch: „Ich reagiere sehr schnell, dann franse ich aus, verzettele mich. Wie lange kann ich mir meine Art zu sein noch leisten? Habe mich zeitweise rundum, total überfordert. Ich muss immer noch mehr und anders.“ Sie arbeitet unter Hochdruck, leistet immer über hundert Prozent und will dann immer noch mehr. Sie habe nie gelernt, mit ihren Ergebnissen glücklich zu sein.

In ihrer Kindheit habe die Liebe und Anerkennung gefehlt. Zu Hause bekam sie meist zu spüren, dass sie nicht wichtig sei. Es war für sie immer schon von Bedeutung, etwas zu gelten. Sie meint, es fehle ihr das Urvertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Es gibt bei ihr auch ein Gefühl massiver Bedrohung, sie könne sich zu Tode ängstigen. Darunter leide sie seit sie im Jugendalter von einem Mann vergewaltigt worden ist. Damals reagierte sie mit „tot stellen“. Auch spricht die Patientin davon, ihr Revier abgrenzen zu müssen. Sie habe ein Gefühl von Schutzlosigkeit, sie brauche ein Schutzschild oder einen Schonraum.

Ihre Aussagen unterstreicht die Patientin durch zahlreiche Handgesten. Der Homöopath weiß dann, dass man sich hier auf einer tiefen inneren Empfindungsebene befindet. Am erfolgreichsten ist derjenige homöopathische Therapeut, der sich mit den tiefen Ebenen der Empfindung des Patienten beschäftigt. Aus den Aussagen und Gesten der Patientin kann man erkennen, dass sie eine Arznei aus dem Tierreich benötigt. Es geht hier um Themen des Überlebens, um Opfer und Täter, Angriff und Verteidigung. Es geht jedoch auch um selbstdestruktive Anteile in ihrem Inneren.
Die homöopathische Arznei, welche ihre Beschwerden letztendlich schnell zum Verschwinden brachte, war Aranea ixiobola. Sie bekam sie in der Potenz C200. Dies ist eine Arznei, deren Ursubstanz aus dem Spinnenreich stammt. Bei den Patienten, die Arzneien aus dieser Gruppe benötigen, kann man eine starke Ruhelosigkeit und Hyperaktivität feststellen. Man benötigt diese Arzneien daher manchmal auch bei Kindern mit ADS oder ADHS.

Schon wenige Wochen nach der heilenden Arznei berichtet die Patientin, dass sie viel gelassener und ruhiger ist. Das bemerkt sie bei allem, was sie tut. Es gibt keinerlei Stimmungsschwankungen mehr. Die Hitzewallungen und selbst die Schmerzen von Händen, Knien und Füßen sind völlig verschwunden.

Wechseljahre und Symptome beim Mann

In der Tat können auch Männer in die Wechseljahre kommen. Der Begriff, Andropause (das griechische Wort für Mann ist „andro“), wird dabei als Analogie zur Menopause bei der Frau genannt. Bei Männern handelt es sich eher um einen allmählichen Prozess, der zwischen dem 40sten und dem 50sten Lebensjahr beginnen kann. Dabei klagt ungefähr jeder zehnte Mann über spezielle Symptome. Will man über seinen Hormonstatus Bescheid wissen, so kann man einen Testosteron-Test durchführen lassen.
Zu den Wechseljahressymptomen beim Mann zählen besonders Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsminderung im Beruf, Lustlosigkeit oder abnehmende Sexualkraft. Treten beim Mann derartige Symptome auf, sollte man sie jedoch sicherheitshalber diagnostisch abklären lassen. Es könnten ihnen auch Krankheiten wie Herz-Kreislaufprobleme, Leber- respektive Nierenerkrankungen oder gar maligne Tumore zugrunde liegen.

Hormonersatztherapien versprechen eine Erhöhung der Libido und Erektionsfähigkeit, eine Stärkung der Muskelkraft, eine verbesserte Stimmung und positive Einflüsse auf die kognitiven Fähigkeiten.
Dem gegenüber steht jedoch das Risiko einer Prostatavergrößerung mit einem erhöhten Krebsrisiko und der Gefahr von Herz-Kreislauferkrankungen.

Wie kann man einem Hormonmangel beim Mann auf natürliche Weise begegnen?

Die Ratschläge hierfür reichen von Stressabbau, regelmäßigem Sport, gegebenenfalls Gewichtsreduktion bis zur Umstellung auf eine gesunde Ernährung. Im Grunde gelten für den Mann die gleichen Empfehlungen wie bei der Frau. Auch der Mann kann durch bewusstes Lenken seiner Energie zur geistigen Ebene aufsteigen.

Auch bei den Wechseljahresbeschwerden von Männern kann eine gezielte homöopathische Therapie mit einem exakt auf die Person abgestimmten Einzelmittel die Beschwerden lindern oder ganz beheben. Man behandelt in der klassischen Homöopathie nicht einzelne Symptome sondern immer den Menschen als ganzes mitsamt seiner mitgebrachten Symptomatik.

Gesund und fit durch die Wechseljahre
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