Die Grenzen der schulmedizinischen Behandlung
Die universitären Mediziner weisen immer darauf hin, dass ihre Methoden wissenschaftlich überprüft wurden.
Die Frage ist, was bei den schulmedizinischen Methoden wissenschaftlich getestet wurde. Hat man denn getestet, ob ihre Methoden und Medikamente den Menschen auch gesund machen? Was die Medikamente anbelangt, wurde oft nur untersucht, welche Auswirkung sie auf den menschlichen Körper haben, was sie dort also verursachen können. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie auch zur Heilung des Menschen beitragen.
„Die medizinische Forschung hat so enorme Fortschritte gemacht, dass es praktisch keinen gesunden Menschen mehr gibt.“
Aldous Huxley, engl. Schriftsteller (1894 – 1963)
Es ist schon gang und gäbe, dass sich ein Medikament oder eine Methode nach Jahren oder Jahrzehnten entweder als unwirksam oder auch gar als gefährlich herausstellt. Zuerst wird ein neu entwickeltes Medikament immer groß beworben, hochgelobt und dringend empfohlen. Dann kommt es mit der Zeit vielleicht zu unerwünschten Nebenwirkungen. Das kann so weit gehen, bis die Arznei nach weiteren Sicherheits- und Wirksamkeitsprüfungen als ungeeignet eingestuft wird. Doch lange lässt der Ersatz für dieses Medikament nicht auf sich warten. Schnell gelangt ein neuer, angeblich besserer Wirkstoff auf den Markt. Auch bei ihm besteht dann die dringende Gefahr, dass die Langzeitwirkung der Dauerprüfung nicht standhält. Und so geht das immer weiter.
Die Gewinne macht die Pharmaindustrie
Dieses ganze Prozedere verschafft der Arzneimittelindustrie Gewinne in schwindelerregenden Höhen. Die Pharmaindustrie macht uns immer Glauben, hohe Summen in Forschung und Entwicklung zu stecken. Doch dabei wird wohl verschwiegen, welch immense Kosten die Marketingstrategien verschlingen, die uns glauben machen wollen, ihre Medikamente seien nützlich und notwendig. Wir sollen glauben, die Wirkung all ihrer Medikamente sei wissenschaftlich erwiesen, was auch immer das im Einzelfall heißen mag.
Die wissenschaftliche Medizin krankt daran, dass sie sich nicht so leicht von dem hochprofitablen Geschäft mit der Medizin abgrenzen kann. Und der Patient ist dabei der Leidtragende. Er bekommt ein Medikament von seinem Arzt verordnet und lässt sich natürlich auch von der Werbung um diese Arznei beeinflussen. Schließlich glaubt er sogar, gar keine Alternative zu haben.
Wettbewerber werden ausgeschaltet
Auch in der Pharmaindustrie ist es eine sehr wirksame Strategie, Wettbewerber auszuschalten oder immer wieder heftig anzugreifen. Eine beliebte Taktik ist es auch, alternative Methoden ins Lächerliche zu ziehen. Wie sonst ist es zu erklären, dass in Broschüren, Zeitungsberichten und Fernsehberichten ausnahmslos negativ und teilweise verunglimpfend über die Homöopathie berichtet wird?
Dagegen stehen die Erfahrungen der versierten Ärzte und Heilpraktiker, welche die Homöopathie ernsthaft ausüben. Von ihrer Seite und auch der ihrer Patienten ist die Rede von wunderbaren Heilerfolgen, auch bei schweren Erkrankungen, die in manchen Fällen fast an ein Wunder denken lassen. Doch diese Menschen sind nur äußerst selten mit ihren Erfahrungsberichten in den Medien zu erleben. Das mag wohl daran liegen, dass einer einflussreichen Lobby daran gelegen ist, ihre Berichte nicht publik werden zu lassen.
Die australische Homöopathie- Studie
Im Jahre 2015 wurde von dem nationalen Rat für Gesundheit und medizinische Forschung Australiens (NHMCR) eine Übersichtsstudie zur Homöopathie veröffentlicht. Das Ergebnis dieser Studie besagt, Homöopathie wirke nicht besser als ein Placebo. Mit dieser Aussage, die fast weltweit durch die Medien ging, wurde die Homöopathie als wirkungslos dargestellt und abgestempelt.
Eine bewusste Täuschung der Öffentlichkeit
Nach Recherchen des Londoner Homöopathie- Forschungsinstitutes (Homeopathy Research Institut = HRI) werden nun schwere Vorwürfe gegen den australischen Forschungsrat erhoben. Es solle sich bei dieser Übersichtsstudie nämlich um eine riesige Täuschung der Öffentlichkeit handeln.
Grundlage für diese Vorwürfe sind unter anderem die Tatsache, dass anstelle von 1800 Studien, die angeblich für die Bewertung herangezogen wurden, in Wahrheit nur 5 zur Beurteilung kamen.
Auch wurde die Übersichtsstudie zweimal durchgeführt, da die erste wohl nicht die gewünschten Ergebnisse aufgewiesen hatte. Der erste Bericht wurde auch nicht öffentlich mitgeteilt.
Zudem hat sich herausgestellt, dass der für die Übersichtsstudie Verantwortliche, ein Mitglied einer Gruppe ist, die sich aktiv gegen die Homöopathie einsetzt. In einer unterschriebenen Erklärung hatte er zuvor jedoch versichert, nicht mit irgendeiner Organisation, die pro oder kontra Homöopathie organisiert ist, verbunden zu sein.
Letztlich wurde zu dieser Übersichtsstudie auch kein Experte für die Homöopathie hinzugezogen obwohl dies den Regeln des NHMCR entsprochen hätte.
Die Homöopathie genießt großen Zulauf
Aller negativen Presse und unzähligen Anfeindungen zum Trotz genießt die Homöopathie heute in zahlreichen Ländern der Erde großen Zulauf. Vielen Millionen von Menschen konnte mit der homöopathischen Therapie geholfen werden. Und helfen können die heutigen, modernen Homöopathen mit den weiter fortentwickelten Methoden mehr denn je.
Homöopathie und Schulmedizin vereinen
Die Befürworter der Homöopathie sind der universitären Medizin gegenüber nicht zwingend abgeneigt. Es soll hier gewiss nicht zu einer Gegnerschaft aufgerufen werden. Die Dienste der Medizin sind auf vielen Gebieten unverzichtbar. Man denke beispielsweise an die Chirurgie, die Schmerztherapie, die Notfallmedizin und in seltenen Fällen sogar an die antibiotische Therapie.
Viele prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kunst, Kultur, ja sogar Monarchen und Vertreter des Klerus sind der Homöopathie gegenüber aufgeschlossen und in vielen Fällen erfolgreich behandelt worden. Darüber hat der Master in Public Health, Dana Ullman, ein sehr interessantes und kurzweiliges Buch mit dem Titel: „Die Homöopathische Revolution“ verfasst.