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Der spirituelle Weg zur Liebe

Mit Bewusstseinserweiterung kann vieles bewusst wahrgenommen werden, was zuvor nur dem Unterbewusstsein zugänglich war.

Ein erweitertes, höheres oder auch göttliches Bewusstsein ermöglicht es uns, immer mehr Dinge bewusst zu erfassen. Vieles von dem, was zuvor nur unserem Unterbewusstsein zugänglich war, wird dann bewusst erkannt. Wir sind so beschaffen, dass wir zum Einen mit unseren fünf Sinnen der materiellen Welt gewahr werden können. Ebenso können wir jedoch auch die Ebene des Feinstofflichen wahrnehmen. Letzteres erfolgt jedoch meistens unbewusst. Mit einem erweiterten Bewusstsein kommt immer mehr unterbewusstes zum Vorschein.

„Andere zu kennen ist Intelligenz; sich selbst zu kennen ist die wahre Weisheit. Andere zu beherrschen ist Stärke; sich selbst zu beherrschen ist wahre Macht. Wenn du realisierst, dass du genug hast, bist du wirklich reich.“
Lao Tzu (auch Laozi, Laotse, Lao-Tse, Laudse oder Lao-Tsu genannt, „Alter Meister“legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert vor Christus gelebt haben soll)

Mit unserer göttlichen Quelle kommunizieren

Zur Bewusstseinsentwicklung beziehungsweise Bewusstseinserweiterung gehört es, zu erkennen, dass es außer unserer dreidimensionalen Ebene noch weitere, höhere Ebenen gibt. Eine Entwicklung unseres Bewusstseins können wir nur selber bewerkstelligen. Es benötigt also letztendlich eine bewusste Entscheidung dafür. Mit der göttlichen Quelle in meinem Inneren zu kommunizieren und Fragen zu stellen, ist eine Möglichkeit, diese Ebene zu erreichen. Sollte ich über einen bestimmten Umstand eine Aufklärung benötigen, kann ich mich an diese Quelle wenden. Dann ist es jedoch auch erforderlich, die Antworten zu erkennen. Die Antworten kommen meistens auf eine Weise, wie wir sie nicht erwartet haben. Es ertönt da bestimmt keine Stimme, die mir klar und deutlich sagt, worum es geht. Oft sind es Gefühle, die auftreten oder auch bestimmte Geistesblitze, Gedanken, die plötzlich da sind.

Belastende Gefühle und Traumata loslassen

Mit der Erweiterung des Bewusstseins kann es uns auch gelingen, nach und nach belastende Gefühle wie Angst, Furcht, alte Überzeugungen oder Schuldgefühle loszulassen. Wenn ich Dinge aus meinem System bewusst loslasse oder entferne, dann sollte dies jedoch keine Verdrängung darstellen. Nachhaltig kann ich mich nur dann von den belastenden Emotionen lösen, wenn ich mit der Thematik auch innerlich abgeschlossen habe. Traumatisierte Menschen haben ihre Erfahrungen oft im Unterbewusstsein vergraben. Die betreffende Situation ist dann richtiggehend abgekapselt. In diesen Fällen war die Seele bisher noch nicht dazu in der Lage, die Situation zu verarbeiten. Die einzige Möglichkeit sich gänzlich von solchen Traumen zu befreien, ist die ehrliche Annahme. Nur so kann sich das Trauma dann wirklich auflösen.
Selbst wenn wir längst verstanden haben, dass die eine oder andere Angst schon lange nicht mehr zu uns gehört, wissen wir doch nicht, wie wir die in uns gespeicherten Anteile dann wieder loswerden können.

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Kostenloses Meditations-Album

Alle unsere Gedanken, Worte und Handlungen haben letztendlich einen Einfluss auf unser Leben und gestalten es auch. Es geht darum den Weg zu erkennen, wie wir uns bewusst mit dem göttlichen Bewusstsein, dem Schöpferbewusstsein verbinden können.

Aktive Bewusstmachung und Auflösung

Der Schlüssel zur Freiheit liegt in der Bewusstmachung. Erst wenn ich mir ein bestimmtes Muster bewusst gemacht habe, kann ich es auch auflösen. Diese Auflösung kann jedoch nur im Einklang mit meiner Seele erfolgen. Wird auf der Seelenebene weiterer Lernbedarf erkannt, dann ist es noch nicht möglich, den betreffenden Anteil aufzulösen. In einem solchen Fall ist es ratsam, das damit verbundene Gefühl anzunehmen. Danach kann ich die Frage nach dem Ursprung dieses Musters in mir stellen. In welcher Situation hat sich dieses Gefühl zum ersten Mal eingenistet? Ist man einmal am auslösenden Punkt angekommen, kann dort auch die Lösung gefunden werden. Ist die Lösung gefunden, so kann das betreffende Muster in der Verbindung mit der göttlichen Quelle aufgelöst werden. Dafür bittet man die Quelle im Inneren um Auflösung. Und somit kann das letztlich auch geschehen.

Energetische Lücken auffüllen

Nach jedem erfolgreichen Auflösen eines bestimmten Musters ist eine energetische Lücke entstanden. Diese Lücke gilt es dann wieder aufzufüllen. Ansonsten könnten sich hier unliebsame Energien einnisten. Da wir Schöpferwesen sind, können wir diese Lücke dann ganz bewusst mit segensreichen Attributen, wie etwa Licht und Liebe auffüllen. Das tun wir einfach, indem wir die entsprechende Bestimmung aussprechen.

Alte Glaubenssätze überschreiben

Oftmals existieren noch Glaubenssätze in uns, die längst nicht mehr aktuell sind. Jeder bewusst oder unbewusst bestehende Glaubenssatz stellt ein Eingangstor für genau das dar, was der Satz beinhaltet. Darum ist es auch wichtig, dass nicht aktuelle Glaubenssätze transformiert, überschrieben oder gelöscht werden. Es besteht die Möglichkeit, Glaubenssätze bewusst mit anderen, aktuelleren zu überschreiben. Das kann jedoch nur dann erfolgreich sein, wenn wir die neue Überzeugung auch annehmen. Jeder Mensch vollzieht die nötigen Entwicklungsschritte in seiner ganz individuellen Zeitabfolge. Erst wenn er die klare Akzeptanz in sich selbst findet, kann er Zugang zu den höher-energetischen Ebenen erlangen.

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Das Kollabieren der Wellenfunktion

In der Quantenphilosophie wird angenommen, dass die bewusste innere Entscheidung Auswirkungen auf der feinstofflichen Ebene in Form von Energiewellen am sogenannten Nullpunktfeld hat. Ausnahmslos jeder Mensch auf der Erde ist mit einer ganz speziellen Lebensaufgabe hierher gekommen. Wenn wir das akzeptieren, was gerade ist, habe dies ein Kollabieren der Wellenfunktion zur Folge. Sind wir hier am Punkt, wo etwas neues entstehen kann?
Wenn wir gegenüber dem jetzigen Augenblick jedoch in den Widerstand gehen, so spiegelt das die alten Energiemuster wieder.

Die neue Energie

Wenn ich mit etwas in meinem Leben nicht einverstanden bin, so hat es keinen Sinn dagegen anzukämpfen. Setze ich der unangenehmen Situation jedoch etwas positives entgegen, so kann die neue Energie in mein Leben kommen. Sende ich beispielsweise in einer solchen Situation bewusst Liebe aus, so kann diese einen entscheidenden Wandel einleiten. Liebe ist energetisch äußerst hochschwingend. Jede Seele hat dann die freie Entscheidung, damit in Resonanz zu gehen oder nicht. Der freie Wille des Menschen wird von der geistigen Welt bedingungslos akzeptiert.

Wie kann ich mein Bewusstsein definitiv erweitern?

Eine Erweiterung des Bewusstseins erfolgt über positive Gedanken und positive Emotionen. Je lichtvoller meine Emotionen und Gedanken, desto höher fange ich auch selbst an zu „schwingen“. Mit ständigen Ängsten und Sorgen kann keine Bewusstseinserweiterung stattfinden. Also ist es ratsam, immer nur schöne Dinge zu denken, was für uns Menschen durchaus eine Herausforderung darstellt. Alles was ich denke, fühle oder tue sende ich auch energetisch aus. Wenn ich etwas denke, so ist das wie ein Eingangstor für äußere Ereignisse. Zu den positiven Gedanken gehört selbstverständlich auch ein gutes und liebevolles Verhalten dazu. Wenn ich in meinem alltäglichen Verhalten häufig Druck oder Zwang ausübe, so kann das nie positiv sein. Mein Bewusstsein kann sich erweitern, wenn ich liebevoller bin. Dann gelingt es auch immer mehr, mir die schönen Dinge, die ich in meinem Leben erreichen möchte, vor meinem geistigen Auge vorzustellen.

Körperbewusstsein

Hier werden einige Aussagen der Christina von Dreien sinngemäß wiedergegeben. Christina ist ein jugendliches Mädchen aus der Schweiz mit einem ausgeprägten multidimensionalen Bewusstsein.

Wir sind alle multidimensionale Wesen, unabhängig davon, ob wir dies bewusst merken oder nicht. Die meisten Menschen haben ihre Multidimensionalität vergessen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie sie auch verloren haben.
Wir können auch über andere Kanäle als unsere Medien Informationen darüber erhalten, was in der Welt passiert. Den Zugang zu diesen Kanälen bekommen wir über unser Körperbewusstsein. Unser Körper ist wie eine Antenne, welche Informationen aufnehmen kann. Diese können dann in unser Unterbewusstsein oder sogar ins Tagesbewusstsein gelangen.

Informationen sind in den Zellen gespeichert

In unseren Zellen sind sowohl sämtliche Informationen unserer eigenen Seele als auch die unserer Eltern und Ahnen energetisch eingespeichert. Auch das ganze Wissen, welches ich mir in früheren Leben angeeignet habe, ist dort deponiert. Ebenso werden in unseren Zellen auch ständig alle von uns aufgenommenen äußeren Einflüsse einbehalten.

Die Intelligenz des Körpers

Auch unser Körper stellt eine Intelligenz dar. Man spricht in diesem Zusammenhang eben vom Körperbewusstsein oder Körperwesen. Da das Körperwesen von irdischer Herkunft ist, ist es auch mit der Erde energetisch verbunden. Im Inneren der Erde sind auch alle Körperwesen miteinander verknüpft. Daher besitzt jedes Körperwesen die Informationen aller Wesen auf der Erde. Und das gilt nicht nur für den Menschen sondern auch für Tiere und Pflanzen. Im Grunde kann das Körperwesen feststellen, was ein anderer Mensch denkt und fühlt.

Den Körper spüren

Dabei geht es darum, wieder zu lernen, unseren Körper zu spüren. Leider haben wir in unserer Gesellschaft das Gespür für den Körper weitgehend verloren. Die Religionen trugen und tragen mit ihrer Körperfeindlichkeit das Ihre dazu bei.
Wenn wir den Körper spüren, dann sind wir auch besser „geerdet“. Erdung bedeutet im Grunde die vollständige Verankerung unserer Seele im physischen Körper.

Was ist im Tagesbewusstsein?

Entwickeln wir uns in unserem eigenen Tempo, so kommen wir ganz natürlich an den Punkt, wo unser Tagesbewusstsein beginnt, sich an unsere Zellen „anzudocken“. Besteht einmal diese Verbindung, so soll es uns möglich sein, direkt von den Zellen bewusst Informationen abrufen zu können. Bei jedem Menschen kommt immer nur der Teil ins Tagesbewusstsein hoch, der gerade gebraucht wird. Wäre es anders, so würde uns das komplett überfordern und unser Verstand wäre dann bestimmt am „durchdrehen“. Mit der Zeit soll es uns jedoch möglich sein, Zugang zu allen eingespeicherten Informationen zu erlangen und sie auch abrufen zu können.

Hellseherische Menschen

Menschen mit hellseherischen oder hellwissenden Begabungen können jetzt bereits auf viele dieser Informationen zugreifen. Oft wissen sie etwas und dabei ist ihnen jedoch nicht klar, warum sie das wissen. Wenn ich etwas weiß, ohne dass mir bewusst ist woher ich das weiß, habe ich Zugang zu meinem Körperwissen erhalten. Dieses Wissen hat nichts mit der spirituellen Wissensbibliothek, der sogenannten Akasha-Chronik zu tun. Letztere befindet sich außerhalb unseres Körpers. In der Akasha-Chronik ist nicht alles an Wissen zu finden, manches findet sich nur in Zellen.

Wer kann auf die Zellinformationen zugreifen?

Die Informationen in meinen eigenen Zellen sind nur für mich selber potentiell sichtbar. Ob ich darauf zugreifen kann, hat eben damit zu tun, inwieweit ich bereits den Zugang erhalten habe. Zum anderen erhalte ich auch dann nur die Informationen, welche im Moment sinnvoll für mich sind. Es gibt in unseren Zellen meist auch Informationen, wo der Zugriff zeitweise nicht möglich ist.

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5 Kommentare

  1. Interessante Website. Zu Körperbewusstsein: Unser Körper ist nur so lange eine Antenne, wie Leben in ihm ist. Hat ihn dies verlassen, wird er sehr schnell zersetzt, es sei denn, die Voraussetzungen für die Zersetzung liegen nicht vor und er wird irgendwie konserviert (z.B. im Eis). Der leblose Körper kann gar nichts mehr. Das Tagesbewusstsein wird beim Einschlafen vom höheren Bewusstsein in dieses aufgenommen und ganz oder nahezu ausgeschaltet. Das höhere Bewusstsein beginnt sich sofort nach der Zeugung im Mutterleib im neuen Menschen zu manifestieren bzw. wird manifestiert. Es entwickelt ihn gemeinsam mit der seelisch-geistig-materiellen Versorgung durch die Mutter zu einem für die Geburt reifen Kind. Es stellt das Kind nach der Geburt von Nabelschnurversorgung auf Atmung um, über die es lebenslang mit dem Außen verbunden bleibt. Das höhere Bewusstsein verbleibt im neu geborenen Menschen und steuert alle seine Lebensprozesse bis zum letzten Atemzug. Damit verlässt das höhere Bewusstsein unter Mitnahme des Lebens sowie aller seelisch-geistigen Aspekte den Körper und lässt diesen zurück. Er wird wieder zu Erde. Im höheren Bewusstsein, z. B. im Schlaf, wird das Wesen mit Energie auf allen Ebenen versorgt. Es richtet keinen Schaden an. Schaden anzurichten, ist erst im Wachbewusstsein (Tagesbewusstsein) möglich. Der bewusste Mensch, der mit seinen Daseinse-benen vertraut ist, wird auch im Tagesbewusstsein keinen Schaden anrichten, weil er immer die Folgen seiner Handlungen berücksichtigt und alle möglichen Auswirkungen durchdenkt. Wenn meine Schilderung für Sie interessant ist, können Sie gern Kontakt mit mir aufnehmen. Ich verfolge keine finanziellen Interessen.

  2. Unter dem Stickwort „Bewusstsein“ bin ich zufällig bei diesem Blog gelandet, glaube aber nicht an Zufälle. Wahrscheinlich seid ihr aufgeschlossen für das höhere Bewusstseinsniveau des neuen Zeitalters. Wie das vollständige transzendente Bewusstsein aufgebaut ist, findet ihr auf meiner Website zur Am-Ziel-Erleuchtung bei der Kritik an den herkömmlichen Gurus.
    Eure Ayleen Lyschamaya

  3. Die Quelle unseres Seins
    Immer mehr Menschen sind auf der Suche nach dem wahren Sinn des Lebens. Dabei geben sie jedoch „gutgemeint“ dem „Selbst“ immer noch zu viel Raum.
    In vielem verhalten wir uns wie die „Schriftgelehrten“, als Jesus ihnen entgegentrat. Wir erkennen und benennen wichtige Aspekte des Daseins und äußern sie schriftlich oder als Vorträge mehr oder weniger gut formuliert. Wir freuen und begeistern uns über Einsichten so, dass wir sie vermitteln. Gleiches gilt, wenn wir anerkennende Resonanz durch Leser, Zuhörer und Anhänger erhalten.
    Die immer größer werdende Zahl an Menschen, die sich in diesem „Feld“ bewegen, zeigt, wie anziehend und reizvoll die Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens ist. Darüber hinaus zeigt uns gerade die gegenwärtige irdische Verfassung, wie notwendig sie ist. Das ist sicherlich der entscheidende Grund für das Bedürfnis, an der Verbesserung der Lage für sich selbst, für den „Nächsten“ und für die „Welt“ seinen Anteil zu leisten. Auf dem lohnenswerten Weg zum Besseren gibt es einen regen Austausch, unterstützende menschliche Begleitungen und Hilfen.
    Im „spirituellen“ Bereich bleibt man nicht verhaftet am Sichtbaren und wissenschaftlich Erklärbaren. Man öffnet sich unterschiedlichen geistigen Bewusstseinssphären.
    Meditation ist aktuell sicherlich die meist verbreitete Methode für tiefergehende Wahrnehmungen. Zahlreiche Menschen mit unterschiedlichen Haltungen nutzen diese Vorgehensweise zur spirituellen Entwicklung und machen ihre Erfahrungen.
    „Integrale Theologie“ und „Aktion und Kontemplation“ sind zwei von vielen Ergebnissen. Alles zusammen ergibt jedoch (noch) kein einheitliches „Bild“. Es bietet allerdings so viel Material, dass jeder Suchende das findet, was ihn augenblicklich anspricht.
    Trotz der Unterschiede und der teilweise sich widersprechenden Erfahrungen und Erkenntnissen spüren alle, die nach dem Sinn des Daseins suchen, vielfältige Mängel an Lebenserscheinungen. Sie versuchen ihren Teil zu Weitergehendem beizutragen, um damit die Mangelerscheinungen zu beseitigen.
    Dabei ist es ein gemeinsamer Faktor, dass der „Mensch“ meint, durch sich und sein Selbst fähig zu sein, die notwendigen Lösungen zu finden, ihnen nachzugehen und sie umzusetzen.
    Er glaubt, wenn er verantwortlich, lernbereit und bewusst nur genügend an sich und seiner Umwelt arbeitet, er ein geheilter Mensch werden kann.
    Dieses Ziel ist vollkommen erstrebenswert und es ist angemessen, denn dieser Zustand ist der Ursprüngliche des „Menschen“.
    Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie.
    1. Mose 1, 27
    Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut.
    1. Mose 1, 31
    Es ist vollkommen richtig, diesem Zug zu folgen. Dabei sollten wir uns möglichst bewusst sein, was das lebenswerte Ziel ist, wie wir uns dahin angemessen bewegen und welche augenblicklich authentische Position und Haltung wir haben.
    Inwieweit sind wir in der Lage diese wichtigen Faktoren zu erkennen? Das gilt es zu klären, denn jede Fehleinschätzung beeinflusst die Richtung und führt möglicherweise nicht zum gewünschten Ziel, uns vom falschen und leidenden Hiersein zu lösen, zugunsten des wahren und lebendigen Daseins.
    Betrachtet man die Entwicklung der letzten Jahre im spirituellen Bereich, scheint es keine Grenzen mehr zu geben. Immer mehr Menschen sind von sich so überzeugt, dass sogar Behauptungen wie „Ich/Wir bin/sind Gott“; „Wir sind alle Eins“; „Ich bin der Schöpfer meines Seins“ und vieles Vergleichbare, ernsthaft geäußert werden und ebenfalls ernsthaft Resonanz finden. Wo kommt so viel übertriebene Überzeugung von den eigenen Kräften her?
    Der Grund allen Übels ist das falsch verstandene und gelebte Selbst.
    Besonders betroffen sind die, die gutgemeint immer noch zu sehr ihr „Menschliches“ als Motiv und Gradmesser von Lebenssinn sehen und gutgläubig ihre Hilfe zur Verbesserung in diesem Sinn anbieten. Wie sehr diese Angebote letztendlich eigensinnigen Ursprung haben können, und der Lebens-Weg – der so begangen wird – nicht zum wahren Ziel führt, wird nicht oder noch zu wenig wahrgenommen. Das trifft auch im unterschiedlichem Maß für alle „Heil“-Aktivitäten zu, in denen Menschen „Leiter-“, „Vermittler-“ und vergleichbare Positionen einnehmen und dadurch den einzig wahren Vermittler zum Heil: Jesus Christus, nicht vollkommen wirken lassen.
    Die unterschiedlichen Reaktionen auf Jesus hinsichtlich Seiner Göttliche Menschwerdung und Seine einzigartige heilgebende Kraft verdeutlichen eine noch zu geringe Anteilnahme und andererseits wesentliche Widerstände bis in unsere Zeit.
    Wie zu Zeiten Jesu erfassen wir die subtilen Erscheinungen unsere Selbstsucht noch nicht bewusst genug, weil wir immer noch zu sehr von menschlich bestimmten Einsichten und Erkenntnissen begeistert sind. Gegenseitige Anerkennung von Vermittlern und Anhängern nähren den Stolz. Der Mensch sieht sich und seine Vorstellungen gern als Quelle. So bleibt man im Selbstgeschaffenem, hält daran begeistert fest und verbreitet das „kostbare Gut“
    Wer so sucht und aus seinem Selbst-Bewusstsein schlüssige Antworten erhält, meint, das Wahre und Richtige gefunden zu haben. Er ist in seinem Tun und den daraus entstandenen Erfahrungen und Wissen befriedigt. Die Selbstgenügsamkeit verhindert Weitergehendes.
    Durch diesen Zustand interessiert man sich nicht mehr dafür, wie die wirkliche Beziehung zu Gott aus Seiner Sicht ist. Man bleibt zurückhaltend gegenüber Seiner LIEBE.
    Das trifft sogar auf Menschen zu, die eine Verbindung zum „Göttlichen“ haben wollen und aktiv an einer Intensivierung der Beziehung arbeiten, wenn diese zu einseitig aus dem eigenen Willen und der Behauptung „Ich bin“ vollzogen wird.
    Auch hier besteht die Gefahr, dass „Menschliches“ und seine Vorstellungen zu sehr bestimmen. Anstelle eines unmittelbaren Dialogs mit dem „lebendigen Wort Gottes“, macht man sich selbst ein „Bild“. So wird verständlich, warum so unterschiedliche „Bilder“ existieren, die noch keine Einheit darstellen. Letztendlich ist auch hier die Hinwendung an das Selbst größer, als die selbstlose Hinwendung zum Geist Gottes und Seiner LIEBE. Es geht um die Entscheidungen: schlägt mein Herz für mein „Ich bin“ oder für die allumfassende LIEBE, die wir im Christusgeist erfahren können, um durch Ihn an der Schöpfung teilzuhaben?

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