Was sind Heilsteine? Alles zur Anwendung und Wirkung

Was sind Heilsteine? Alles zur Anwendung und Wirkung

Wie können Mineralien und Edelsteine wirken?

Heilsteine und ihre Wirkungen

Viele Menschen berichten über wohltuende oder auch heilende Wirkungen durch Heilsteine. Das sind verschiedene Mineralien, auch Mineral genannt. Darunter gibt es auch Edelsteine und Halbedelsteine. Vielen dieser Steine werden schon von alters her heilende Wirkungen nachgesagt.

Was sind die wichtigsten Heilsteine?

Einen Überblick findest du hier.

Inhalt

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag gibt Sichtweisen und Erfahrungen aus Naturheilkunde, Erfahrungsheilkunde und spiritueller Lehre wieder. Die Wirksamkeit der beschriebenen Methoden ist wissenschaftlich nicht belegt. Die Informationen ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.
Das Wichtigste in Kürze
  • Heilsteine sind Mineralien, denen die Steinheilkunde Wirkungen auf Körper, Geist und Seele zuschreibt.
  • Den passenden Stein findet man analytisch nach seinen Eigenschaften oder intuitiv nach dem Gefühl.
  • Getragen, aufgelegt oder in der Nähe aufbewahrt, sollen sie ihre Wirkung entfalten; wissenschaftlich belegt ist das nicht.
  • Weiche oder kalkhaltige Steine vertragen kein Salz und nicht viel Wasser – bei der Pflege lohnt ein Blick auf den einzelnen Stein.

Heilsteine von A bis Z

Hier finden Sie alle Steinporträts auf spirituell-leben.org mit ihrer Bedeutung in der Steinheilkunde auf einen Blick:

SteinFarbeSteht für
Apophyllitfarblos, weiß, grünlichMut, Zuversicht und Schutz – er gilt als „Aufstiegsstein“
Aquamarinhellblau bis blaugrünSchutz, Klarheit und Mut – traditionell ein Stein der Seefahrer
Aragonitweiß, gelb, braun, blau, rosaRuhe und Ausgleich in überfordernden Situationen
Barytweiß, farblos, gelblich, bläulichSchutz und Abgrenzung gegenüber äußeren Einflüssen
Chrysoberyllgelb, grünlich, goldbraunReinigung, innere Ruhe und klare Ziele
Chrysokollgrün bis türkisblauRuhe und Ausgeglichenheit für die Nerven
Citrinhellgelb bis goldbraunFreude, Zuversicht und Lebensmut – der „Sonnenstein“
Dumortieritdunkelblau bis violettblauGelassenheit und Leichtigkeit – der „Take-it-easy-Stein“
Feueropalgelb, orange, rotLebensfreude, Leidenschaft und intensive Gefühle
Fluoritviolett, grün, blau, gelb, oft gebändertKlarheit, Konzentration und ein freier Geist
Hämatitgrau-schwarz, metallisch glänzendVitalität, Mut und Dynamik – der „Blutstein“
Lapislazulitiefblau mit goldenen und weißen EinschlüssenWahrheit, Weisheit und Selbstausdruck
Moldavitflaschen- bis olivgrünSelbsterkenntnis, Wandlung und „kosmische“ Energie
Mondsteinweiß, grau, pfirsichfarben mit bläulichem SchimmerGlück, Gefühl und Liebe
Rhodonitrosa bis rot mit schwarzen AdernVersöhnung und das Heilen seelischer Wunden
RosenquarzzartrosaLiebe, Zärtlichkeit und Herzensangelegenheiten
Rutilquarzklar bis bräunlich mit goldenen NadelnLicht, Freude und spirituelles Wachstum
Sugilithviolett bis purpurSicherheit, Stärke und Schutz – ein „New-Age-Stein“
Zirkonfarblos, braun, rotbraun, gelb, blauLoslassen, Trost bei Trauer und Verlust

Was sind Heilsteine?

Man hört immer wieder, dass ein wissenschaftlicher Hinweis auf eine Heilwirkung der Steine nicht existiere. Eine über den sogenannten Placebo-Effekt hinausgehende Wirkung sei bei Heilsteinen nicht vorhanden. Es handele sich hier also eher um Hirngespinste von Esoterikern oder lediglich um clevere Verkaufsideen.

Die Aussagen einer großen Anzahl der vielen Nutzer von Heilsteinen zeugen da jedoch von anderen Erfahrungen. Dem stehen zahlreiche persönliche Erfahrungsberichte gegenüber. Auch gibt es Menschen, die durch das Tragen eines Steins von unangenehmen Beschwerden wie Herzklopfen oder Atembeschwerden berichten. In diesen Fällen ist der betreffende Stein möglicherweise nicht gut gewählt worden oder es handelt sich dabei um äußerst empfindliche Personen, die ihren Heilstein dann nicht direkt auf der Haut tragen sollten. Solche Erfahrungen mit den Steinen sind jedoch ein Indiz für ihre hohe Wirksamkeit.

Heilsteine und ihre Wirkung

Wie ist es möglich, dass ein Stein, so ein Stück äußerst dichter Materie, einen Einfluss auf unseren Organismus ausüben kann? Und dazu oft nur durch den reinen Kontakt von außen? Die Antwort darauf liefert uns mal wieder die Physik. Schon seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts ist bekannt, dass jeglicher Materie ein elektromagnetisches Feld zugrunde liegt. Über diese Felder existiert ein permanenter energetischer Austausch. Zur elektromagnetischen Strahlung gehören auch Licht und Wärme. Diese werden aufgenommen oder abgegeben. Man denke an das Sonnenlicht, welches von einem Körper aufgenommen werden kann, um dann als Wärme von diesem wieder abgestrahlt zu werden.

Auch der Mensch ist  sowohl Sender als auch Empfänger von elektromagnetischer Strahlung. Und auch in unserem Organismus gibt es eine Strahlung von elektromagnetischen Feldern. Auch weiß man heute, dass die Zellen unseres Körpers untereinander über die Photonen, die kleinsten Lichtteilchen, kommunizieren.

heilsteine strahlungAuch Steine besitzen eine Strahlung

Ebenso besitzen auch Steine eine Strahlung. Es ist einerseits eine Ausstrahlung, die durch die Transformation aufgenommenen Lichtes entsteht. Die Mineralien und Edelsteine, die wir im Inneren der Erde finden, sind von einer immensen Farbenpracht. Die Farbe eines Minerals kommt dadurch zustande, dass vom Stein ein bestimmter Teil des weißen Lichtes absorbiert wird. Der nicht absorbierte Teil des Lichtes wird wieder reflektiert und zeigt sich unserem Auge dann als eine entsprechende Farbe.
Andererseits besitzen Steine jedoch auch eine Ausstrahlung im nicht-sichtbaren Bereich der elektromagnetischen Strahlung. Und diese Strahlung ist immer Träger von Information,  ähnlich wie bei einem Radiosender.

Die Mineralien können durch ihre spezifische Information eine Wirkung ausüben. Und genau diese Information kann man sich, nicht unähnlich der homöopathischen Therapie in der Steinheilkunde zunutze machen. Das bedeutet, dass auch hier kein chemischer Stoff auf den Organismus einwirkt sondern lediglich die entsprechende Information. Steine können durch ihre dichte Materie sehr konstant eine bestimmte Information vermitteln. Nach der Lehre der Steinheilkunde soll diese im Falle einer Resonanz auf unseren Körper wirken. Es ist dafür dann jedoch meist notwendig, den entsprechenden Stein für eine längere Zeit bei sich zu tragen.

Auch wirkt eine Heilsteinanwendung wohl meist nicht so tief wie die Behandlung mit dem homöopathischen Similimum. Doch zur Unterstützung aktueller Lebensthemen sind die Heilsteine sehr gut geeignet.

Wie finde ich den passenden Stein?

Die analytische Auswahl

Wie wir den Heilstein mit der von uns gewünschten Information finden können, erfahren wir über die sogenannte analytische Steinheilkunde. Hier kann man anhand von mineralogischen Daten über Bildungsarten der Mineralien, ihre Kristallsysteme, die Mineralklassen, ihren Mineralstoffgehalt sowie über ihre Farbe herausfinden, welches Mineral das passende ist. Dazu ist es allerdings vonnöten, ein wenig in die Steinheilkunde einzusteigen und sich genauer mit den mineralogischen Gegebenheiten zu beschäftigen. Doch diese Mühe kann vielfach sehr lohnenswert sein, weil der herausgesuchte Heilstein dann oft sehr gut zum Träger passt. Lesen Sie dazu auch den Artikel: Die analytische Steinheilkunde.

heilsteine in AnwendungDie intuitive Auswahl

Es gibt bei der Auswahl des geeigneten Steines andererseits auch eine intuitive Herangehensweise. Manche Menschen greifen sich recht treffsicher einen geeigneten Stein alleine durch die Betrachtung. Andere wählen ihren Heilstein mit geschlossenen Augen oder einfach zufällig aus. Es kann zu einem Spiel nach selbst gewählten Spielregeln werden.

Ein durch das Betrachten der Steine mit den Augen herausgesuchter Heilstein soll dabei unseren Seelenstein verkörpern. Dieser Stein könne eine Erinnerung wecken, wobei er uns jedoch auch mit einer unangenehmen und bereits verdrängten Rückschau konfrontieren könnte. Letztere könnte zu unserer Bewusstwerdung jedoch auch vonnöten sein. Er soll Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten schenken und in uns etwas anregen können, das zu erleben für uns von Nutzen wäre.

Der mit geschlossenen Augen mit unserer Hand gewählte Stein, soll unseren Körperstein repräsentieren. Dieser Stein diene dem körperlichen Wohlbefinden. Er soll die körperlichen Fähigkeiten stärken und uns in einen besseren Kontakt zu unserem Körper bringen.

Wird der Heilstein ohne Ansehen alleine über dessen Beschreibung ausgewählt, so handele es sich hier um den sogenannten Verstandesstein. Dieser Stein sei der Repräsentant für unser Weltbild. Er solle der Steigerung unserer Bewusstheit und unserer Gegenwärtigkeit dienen. Auch könne er uns dabei helfen, bei dem von ihm gespiegelten aktuellen Problem zu einer Lösung zu gelangen.

Der in einem Spiel, ohne ihn anzusehen oder mit der Hand zu greifen, zufällig ausgewählte Stein soll schließlich den Geistesstein verkörpern. Dieser Stein solle unsere Klarheit und Wahrnehmung verbessern. So könnten wir uns unserer geistiger Fähigkeiten bewusster werden.

Die besten Heilsteine

Heilsteine Anwendung

Es ist ratsam, zu einer Zeit nur ein einziges Mineral auszuwählen und diesen Stein dann über einige Wochen bei sich zu tragen. Sollte die zu verändernde Problematik gelöst sein, ist es an der Zeit, den Gebrauch einzustellen. Manche Menschen entwickeln dann eine Abneigung gegen das Tragen des Steines, was auch ein Hinweis zum Beenden der Anwendung ist. Ist gar keine Wirkung zu spüren, sollte man zu einem besser passenden Mineral wechseln.

Verschiedenen Formen

Neben dem Einsatz ihrer Heilkraft, können Mineralsteine auch als Schmuck oder zur Dekoration von Räumen dienen. Man erhält sie als Rohsteine oder geschliffen. Naturbelassene Rohsteine können dazu dienen, das Raumklima zu verändern, zur Meditation eingesetzt oder auch auf bestimmte Körperstellen aufgelegt werden. Geschliffene Steine finden als Schmuck oder Handschmeichler Verwendung.

Der praktische Umgang mit den Mineralien

Beim Tragen des Heilsteines am Körper macht es Sinn, ihn so zu platzieren, dass ein direkter Kontakt mit der Haut besteht. Man kann sich gebohrte Steine als Kette umhängen oder sie in der Hosentasche mit der Hand berühren.

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung einer sogenannten Edelstein-Essenz. Neben den erhältlichen Alkoholauszügen, welche nur tropfenweise eingenommen werden, kann man sich seine Edelstein-Essenz auch selbst herstellen. Dies erfolgt durch das mehrstündige Einlegen des Steines in klares Wasser. Von dem auf diese Weise informierten Wasser kann dann nach Belieben und Verträglichkeit getrunken werden. Hierbei breitet sich die Essenz im gesamten Organismus aus und kann genau dort, wo sie benötigt wird, zur Wirkung kommen. Auch besteht die Möglichkeit, die Edelstein-Essenzen auf die Haut aufzubringen, sie zum Baden zu verwenden oder Salben beizumischen.

Andere Varianten sind, einen Stein meditativ zu betrachten oder sich meditierend in einen Steinkreis zu setzen. Für einen solchen Steinkreis verwenden Nutzer oft oben genannte intuitiv ausgewählte Steine.

Auch kann man den Heilstein an gewünschten Körperstellen, eventuell auch gezielt auf Akupunkturpunkte, auflegen. Hält der Stein nicht von selbst am Körper, so kann er gegebenenfalls auch mit einem Pflaster oder Klebestreifen fixiert werden.

Letztendlich können wir größere Steine in der Umgebung unseres Lebensmittelpunktes auch einfach aufstellen oder unsere Wohnräume damit ästhetisch gestalten. Schon allein  durch diese Handhabungen können positive Veränderungen herbeigeführt werden.

Heilsteine Anwendung Wirkung

Heilsteine reinigen – Entladung, Pflege und Aufladen

Durch den direkten Kontakt der Steine mit dem Körper werden sie statisch aufgeladen. Diese Ladung kann unter fließendem Wasser wieder entladen werden. Dennoch muss die vom Stein aufgenommene Information nach einiger Zeit auch wieder gelöscht werden. Dafür kann er circa einen Tag lang auf eine Amethyst-Druse gelegt werden. Eine andere Methode ist das Einlegen in Salz.

Hierbei sollte jedoch ein direkter Kontakt mit dem Salz vermieden werden, da dieses bei vielen Mineralsteinen chemische Reaktionen auslösen kann. Es ist daher sinnvoll, den Stein in ein kleines, wassergefülltes Glasschälchen einzulegen. Dieses sollte dann in einer größeren, Salz-gefüllten Schale eingebettet werden.
Steine, die für Edelstein-Essenzen verwendet werden, müssen nicht extra gereinigt werden.

Nach der Steinheilkunde lässt sich die Wirkung eines Steines durch gezieltes Aufladen wieder verstärken. Das kann dadurch erreicht werden, dass man den Stein sowohl bei Sonnenauf als auch bei Sonnenuntergang dem direkten Sonnenlicht aussetzt. Zu anderen Tageszeiten ist das Sonnenlicht zu stark und hat dann eher eine entladende Wirkung. Eine Erwärmung des Steines mit der Hand kann die Intensität der Wirkung ebenfalls erhöhen.

Häufige Fragen zu Heilsteinen

Wirken Heilsteine wirklich?

Eine Wirkung über den Placeboeffekt hinaus ist wissenschaftlich nicht belegt. Viele Menschen erleben Heilsteine dennoch als wertvolle Begleiter: als Erinnerung an eine Absicht, als Anker für Achtsamkeit oder einfach als Freude an der Schönheit der Natur. Bei gesundheitlichen Beschwerden ersetzen sie keine Behandlung.

Wie finde ich den passenden Heilstein?

Entweder analytisch, indem Sie nach den beschriebenen Eigenschaften eines Steins auswählen, oder intuitiv: Lassen Sie sich von dem Stein anziehen, der Sie spontan anspricht. Beide Wege werden in diesem Beitrag ausführlich beschrieben.

Wie reinige ich Heilsteine richtig?

Viele Steine lassen sich unter fließendem, lauwarmem Wasser entladen. Weiche, poröse oder kalkhaltige Steine wie Chrysokoll, Lapislazuli, Aragonit oder Baryt sollten Sie aber nur kurz abspülen und nie in Salz legen. Hinweise zu jedem Stein finden Sie in den einzelnen Porträts.

Welcher Heilstein passt für Anfänger?

Gut geeignet sind robuste, pflegeleichte Steine wie Rosenquarz, Citrin oder Rhodonit.

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