Viele Menschen berichten über wohltuende oder auch heilende Wirkungen durch Heilsteine. Das sind verschiedene Mineralien, auch Mineral genannt. Darunter gibt es auch Edelsteine und Halbedelsteine. Vielen dieser Steine werden schon von alters her heilende Wirkungen nachgesagt.

Die wissenschaftliche Sicht auf Heilsteine

Hier erfährt man durchwegs, dass ein wissenschaftlicher Hinweis auf eine Heilwirkung nicht existiere. Eine über den sogenannten Placebo-Effekt hinausgehende Wirkung sei bei Heilsteinen nicht vorhanden. Es handele sich hier also eher um Hirngespinste von Esoterikern oder lediglich um clevere Verkaufsideen.

Erfahrungen der Träger von Heilsteinen

Die Aussagen einer großen Anzahl der vielen Nutzer von Heilsteinen zeugen da jedoch von anderen Erfahrungen. Es gibt unzählige Berichte über teilweise ganz erstaunliche Heilwirkungen. Auch gibt es Menschen, die durch das Tragen eines Heilsteines von unangenehmen Beschwerden wie Herzklopfen oder Atembeschwerden berichten. In diesen Fällen ist der betreffende Stein möglicherweise nicht gut gewählt worden oder es handelt sich dabei um äußerst empfindliche Personen, die ihren Heilstein dann nicht direkt auf der Haut tragen sollten. Solche Erfahrungen mit den Heilsteinen sind jedoch ein Indiz für ihre hohe Wirksamkeit.

Auf welche Weise können Mineralien wirken?

Wie ist es möglich, dass ein Stein, so ein Stück äußerst dichter Materie, einen Einfluss auf unseren Organismus ausüben kann? Und dazu oft nur durch den reinen Kontakt von außen? Die Antwort darauf liefert uns mal wieder die Physik. Schon seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts ist bekannt, dass jeglicher Materie ein elektromagnetisches Feld zugrunde liegt. Über diese Felder existiert ein permanenter energetischer Austausch. Zur elektromagnetischen Strahlung gehören auch Licht und Wärme. Diese werden aufgenommen oder abgegeben. Man denke an das Sonnenlicht, welches von einem Körper aufgenommen werden kann, um dann als Wärme von diesem wieder abgestrahlt zu werden.

Auch der Mensch ist  sowohl Sender als auch Empfänger von elektromagnetischer Strahlung. Und auch in unserem Organismus gibt es eine Strahlung von elektromagnetischen Feldern. Auch weiß man heute, dass die Zellen unseres Körpers untereinander über die Photonen, die kleinsten Lichtteilchen, kommunizieren.

Auch Steine besitzen eine Strahlung

Ebenso besitzen auch Steine eine Strahlung. Es ist einerseits eine Ausstrahlung, die durch die Transformation aufgenommenen Lichtes entsteht. Die Mineralien und Edelsteine, die wir im Inneren der Erde finden, sind von einer immensen Farbenpracht. Die Farbe eines Minerals kommt dadurch zustande, dass vom Stein ein bestimmter Teil des weißen Lichtes absorbiert wird. Der nicht absorbierte Teil des Lichtes wird wieder reflektiert und zeigt sich unserem Auge dann als eine entsprechende Farbe.
Andererseits besitzen Steine jedoch auch eine Ausstrahlung im nicht-sichtbaren Bereich der elektromagnetischen Strahlung. Und diese Strahlung ist immer Träger von Information,  ähnlich wie bei einem Radiosender.

Die Mineralien können durch ihre spezifische Information eine Wirkung ausüben. Und genau diese Information kann man sich, nicht unähnlich der homöopathischen Therapie in der Steinheilkunde zunutze machen. Das bedeutet, dass auch hier kein chemischer Stoff auf den Organismus einwirkt sondern lediglich die entsprechende Information. Steine können durch ihre dichte Materie sehr konstant eine bestimmte Information vermitteln. Diese kann im Falle einer Resonanz eine Heilwirkung auf unseren Körper ausüben. Es ist dafür dann jedoch meist notwendig, den entsprechenden Stein für eine längere Zeit bei sich zu tragen. Auch wirkt eine Heilsteinanwendung wohl meist nicht so tief wie die Behandlung mit dem homöopathischen Similimum. Doch zur Unterstützung aktueller Lebensthemen sind die Heilsteine sehr gut geeignet.

Wie finde ich den passenden Heilstein?

Die analytische Auswahl

Wie wir den Heilstein mit der von uns gewünschten Information finden können, erfahren wir über die sogenannte analytische Steinheilkunde. Hier kann man anhand von mineralogischen Daten über Bildungsarten der Mineralien, ihre Kristallsysteme, die Mineralklassen, ihren Mineralstoffgehalt sowie über ihre Farbe herausfinden, welches Mineral das passende ist. Dazu ist es allerdings vonnöten, ein wenig in die Steinheilkunde einzusteigen und sich genauer mit den mineralogischen Gegebenheiten zu beschäftigen. Doch diese Mühe kann vielfach sehr lohnenswert sein, weil der herausgesuchte Heilstein dann oft sehr gut zum Träger passt. Lesen Sie dazu auch den Artikel: Die analytische Steinheilkunde.

Die intuitive Auswahl der Heilsteine

Es gibt bei der Auswahl des geeigneten Steines andererseits auch eine intuitive Herangehensweise. Manche Menschen greifen sich recht treffsicher einen geeigneten Stein alleine durch die Betrachtung. Andere wählen ihren Heilstein mit geschlossenen Augen oder einfach zufällig aus. Es kann zu einem Spiel nach selbst gewählten Spielregeln werden.

Ein durch das Betrachten der Steine mit den Augen herausgesuchter Heilstein soll dabei unseren Seelenstein verkörpern. Dieser Stein könne eine Erinnerung wecken, wobei er uns jedoch auch mit einer unangenehmen und bereits verdrängten Rückschau konfrontieren könnte. Letztere könnte zu unserer Bewusstwerdung jedoch auch vonnöten sein. Er soll Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten schenken und in uns etwas anregen können, das zu erleben für uns von Nutzen wäre.
Der mit geschlossenen Augen mit unserer Hand gewählte Stein, soll unseren Körperstein repräsentieren. Dieser Stein diene dem körperlichen Wohlbefinden. Er soll die körperlichen Fähigkeiten stärken und uns in einen besseren Kontakt zu unserem Körper bringen.
Wird der Heilstein ohne Ansehen alleine über dessen Beschreibung ausgewählt, so handele es sich hier um den sogenannten Verstandesstein. Dieser Stein sei der Repräsentant für unser Weltbild. Er solle der Steigerung unserer Bewusstheit und unserer Gegenwärtigkeit dienen. Auch könne er uns dabei helfen, bei dem von ihm gespiegelten aktuellen Problem zu einer Lösung zu gelangen.
Der in einem Spiel, ohne ihn anzusehen oder mit der Hand zu greifen, zufällig ausgewählte Stein soll schließlich den Geistesstein verkörpern. Dieser Stein solle unsere Klarheit und Wahrnehmung verbessern. So könnten wir uns unserer geistiger Fähigkeiten bewusster werden.

Die Anwendung von Heilsteinen

Es ist ratsam, zu einer Zeit nur ein einziges Mineral auszuwählen und diesen Stein dann über einige Wochen bei sich zu tragen. Sollte die zu verändernde Problematik gelöst sein, ist es an der Zeit, den Gebrauch einzustellen. Manche Menschen entwickeln dann eine Abneigung gegen das Tragen des Steines, was auch ein Hinweis zum Beenden der Anwendung ist. Ist gar keine Wirkung zu spüren, sollte man zu einem besser passenden Mineral wechseln.

Verschiedenen Formen von Heilsteinen

Neben dem Einsatz ihrer Heilkraft, können Mineralsteine auch als Schmuck oder zur Dekoration von Räumen dienen. Man erhält sie als Rohsteine oder geschliffen. Naturbelassene Rohsteine können dazu dienen, das Raumklima zu verändern, zur Meditation eingesetzt oder auch auf bestimmte Körperstellen aufgelegt werden. Geschliffene Steine finden als Schmuck oder Handschmeichler Verwendung.

Der praktische Umgang mit Heilsteinen

Beim Tragen des Heilsteines am Körper macht es Sinn, ihn so zu platzieren, dass ein direkter Kontakt mit der Haut besteht. Man kann sich gebohrte Steine als Kette umhängen oder sie in der Hosentasche mit der Hand berühren.

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung einer sogenannten Edelstein-Essenz. Neben den erhältlichen Alkoholauszügen, welche nur tropfenweise eingenommen werden, kann man sich seine Edelstein-Essenz auch selbst herstellen. Dies erfolgt durch das mehrstündige Einlegen des Steines in klares Wasser. Von dem auf diese Weise informierten Wasser kann dann nach Belieben und Verträglichkeit getrunken werden. Hierbei breitet sich die Essenz im gesamten Organismus aus und kann genau dort, wo sie benötigt wird, zur Wirkung kommen. Auch besteht die Möglichkeit, die Edelstein-Essenzen auf die Haut aufzubringen, sie zum Baden zu verwenden oder Salben beizumischen.

Andere Varianten sind, einen Stein meditativ zu betrachten oder sich meditierend in einen Steinkreis zu setzen. Für einen solchen Steinkreis verwenden Nutzer oft oben genannte intuitiv ausgewählte Heilsteine.
Auch kann man den Heilstein an gewünschten Körperstellen, eventuell auch gezielt auf Akupunkturpunkte, auflegen. Hält der Stein nicht von selbst am Körper, so kann er gegebenenfalls auch mit einem Pflaster oder Klebestreifen fixiert werden.
Letztendlich können wir größere Steine in der Umgebung unseres Lebensmittelpunktes auch einfach aufstellen oder unsere Wohnräume damit ästhetisch gestalten. Schon allein  durch diese Handhabungen können positive Veränderungen herbeigeführt werden.

Entladung, Pflege und Aufladen der Heilsteine

Durch den direkten Kontakt der Steine mit dem Körper werden sie statisch aufgeladen. Diese Ladung kann unter fließendem Wasser wieder entladen werden. Dennoch muss die vom Stein aufgenommene Information nach einiger Zeit auch wieder gelöscht werden. Dafür kann er circa einen Tag lang auf eine Amethyst-Druse gelegt werden. Eine andere Methode ist das Einlegen in Salz. Hierbei sollte jedoch ein direkter Kontakt mit dem Salz vermieden werden, da dieses bei vielen Mineralsteinen chemische Reaktionen auslösen kann. Es ist daher sinnvoll, den Stein in ein kleines, wassergefülltes Glasschälchen einzulegen. Dieses sollte dann in einer größeren, Salz-gefüllten Schale eingebettet werden.
Steine, die für Edelstein-Essenzen verwendet werden, müssen nicht extra gereinigt werden.

Die Heilwirkung eines Steines kann durch gezieltes Aufladen wieder verstärkt werden. Das kann dadurch erreicht werden, dass man den Stein sowohl bei Sonnenauf- als auch bei Sonnenuntergang dem direkten Sonnenlicht aussetzt. Zu anderen Tageszeiten ist das Sonnenlicht zu stark und hat dann eher eine entladende Wirkung. Eine Erwärmung des Steines mit der Hand kann die Intensität der Wirkung ebenfalls erhöhen.

Das Geheimnis der Heilsteine, TimeToDo.ch 12.04.2013

Heilsteine und ihre Wirkungen
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