Mineralogische Einordnung des Rhodonits
Dieses Mineral entsteht hauptsächlich über das tertiäre Bildungsprinzip. Bei diesem Bildungsprinzip erfolgt eine Umwandlung, eine sogenannte Metamorphose, von Gestein im Erdinneren. Bei der Regional-Metamorphose findet die Mineralbildung dadurch statt, dass große Gesteinsschichten von immer mehr Schichten überlagert werden. Durch das große Gewicht und den hohen Druck sinken sie in immer tiefere Regionen ab. Der Rhodonit entsteht in sedimentären Manganerz-Lagerstätten. Selten ist er auch primären, hydrothermalen Ursprungs.
Er gehört zur Mineralklasse der Silikate und stellt ein Ketten- oder Bandsilikat dar. Kettensilikate sollen Entwicklungen und Heilungsprozesse bei seinen Trägern anregen, indem sie die Energieflüsse im Körper verstärken. Sie sollen emotional ausgleichen und Körper und Geist flexibler machen. Das Kristallsystem, welchem der Rhodonit angehört, ist triklin.
Die chemische Formel der enthaltenen Mineralstoffe lautet: CaMn4[Si5O15]+Al,Ca,Fe,Li,K,Na. Der häufigste Mineralstoff des Rhodonits ist das Mangan. Dieses Element soll die körperlichen Abwehrkräfte stärken und schmerzlindernd wirken. Es soll die Geschlechtshormone stimulieren, die Herztätigkeit und das Skelettwachstum anregen, den Blutzucker senken und den Fettstoffwechsel fördern. Mangan hemmt auch die Aufnahme von Eisen im Körper.
Trikline Kristallstruktur
Zum triklinen Kristallsystem gehören alle Kristalle, deren innere geometrische Anordnung trapezförmig ist. Der Begriff triklin entstammt den griechischen Wörtern, tri = drei und klinein = neigen. Dies deutet auf das Vorhandensein von drei geneigten Winkeln hin, welche wir bei der Trapezstruktur vorfinden.
Die trikline Kristallstruktur und sein zugehöriger Menschentypus
Eine deutliche Beziehung zwischen den acht Grundstrukturen der Kristallsysteme und der menschlichen Lebensweise stellt Michael Gienger in seinem Buch „Die Steinheilkunde“ dar. Die Lebensweise ist das Resultat des individuellen Realität-Erlebens des jeweiligen Menschen.
Das Leben eines Menschen des triklinen Typus ist großen Schwankungen unterworfen und verläuft äußerst sprunghaft und unberechenbar. Die Handlungen dieser Menschen sind oft spontan und für alle Beteiligten überraschend. Auch die Einteilung ihrer Zeit erfolgt gemäß ihres ganz individuellen Rhythmus und weniger nach Plan. Es gibt richtig gute und ganz schlechte Tage in diesem Lebensstil. Zumindest empfinden das die Betroffenen so. An einem Tag geht alles ganz leicht von der Hand und am anderen Tag läuft alles schief. Auch das Denken dieser Menschen ist meist unbeständig und wechselhaft. Es handelt sich bei ihnen jedoch oftmals um sehr kreative, einfallsreiche und erfinderische Menschen. Ihre Ideen kommen spontan und werden dann auch gerne unverzüglich von ihnen umgesetzt.
Die Wechselhaftigkeit macht auch vor ihren Emotionen keinen Halt. Es kommt ganz plötzlich und ohne erkennbaren Anlass zu einer Veränderung ihrer Stimmungslage. Oft kann gerade während eines emotionalen Höhepunktes ein spontaner Stimmungsabfall auftreten. Ein trauriger Gemütszustand kann dagegen ganz schnell zu einem fröhlichen wechseln. Auch hinsichtlich ihres Körperzustandes gibt es sehr wechselhafte Befindlichkeiten. Ebenso zeigen sie sich in ihrem äußeren Auftreten sehr veränderlich.
Charakteristisch für diesen Menschentyp ist jedoch eine recht beständige Grundstimmung, die trotz der veränderlichen Zustände vorhanden ist. Von der Art dieser Grundstimmung hängt es nun jedoch ab, ob der Betreffende seinem Leben mit all den Schwankungen auf positive oder negative Weise begegnet.
Manche Menschen des triklinen Typs empfinden sich als Opfer dieser Schwankungen in ihrem Leben. Dann werden sie gleichgültig, leidend und passiv. Diese Opferhaltung führt dazu, dass sie die Ursache für ihr Leiden gerne bei anderen sehen. So kann es bei ihnen auch zu einer großen Verbitterung kommen. Sie fühlen sich dann mitunter von anderen angegriffen, bedroht oder sogar angefeindet.
Entscheidet sich der Mensch mit der „triklinen“ Veranlagung dazu, ein aktiver Gestalter seines bewegten Lebens zu sein, dann kann es einen ganz anderen Verlauf nehmen. Im Unterschied zum monoklinen Lebensstil hat der Mensch mit einem „triklinen“ Naturell keine Schwierigkeiten, sich zu entscheiden. So kann er trotz aller Veränderungen eine klare innere Entscheidung zielgerichtet ausführen. Er nutzt dann die äußeren Umschwünge bewusst oder auch ganz instinktiv für seine eigenen Ziele und Vorhaben. Daraus kann sich für ihn ein äußerst positives und glückliches Lebensgefüge ergeben.
Menschen, die diesem Typus angehören, reagieren am besten auf die Mineralien mit einer triklinen Kristallstruktur. Diese Minerale sollen unter Berücksichtigung der anderen genannten Mineraleigenschaften hilfreiche Veränderungen hervorrufen können. Die Eigenschaften des jeweiligen Persönlichkeitstypus sollten auch nicht bewertet werden, da es bei jedem Lebensstil naturgemäß sowohl eine Erfolgsseite als auch einen gescheiterten Aspekt gibt.