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Kennzeichen eines Traumas

„Du kannst nicht lächelnd in die Zukunft blicken, wenn die Augen noch voller Tränen der Vergangenheit sind“
Marelisa

Was ist ein Trauma?

Ein Trauma zeichnet sich dadurch aus, dass ein völlig unvorhergesehenes und bedrohliches Erleben vom Betroffenen nicht verarbeitet werden konnte. Dieses kann ein Unfall, eine Naturkatastrophe, Gewalterfahrung, eine schwere Krankheit oder Operation oder ein tiefgreifender Verlust sein. Den traumatischen Erfahrungen gemeinsam ist das Gefühl, der grauenvollen Situation hilflos ausgeliefert zu sein. Akute emotionale Empfindungen können Fassungslosigkeit, Entsetzen, Ungläubigkeit, Zorn, Ängste, Alpträume oder Gefühllosigkeit sein. Man hat das Gefühl, der akute Schmerz und das Leiden werden niemals wieder weggehen.
Der Begriff, Trauma (Plural: Traumata oder Traumen), kommt aus dem Griechischen und bedeutet Wunde oder Verletzung. Die Verletzungen, die direkt von anderen Menschen zugefügt wurden, wiegen meist am schwersten. Insbesondere gewaltsame Missachtungen der eigenen Körpergrenzen, wie durch Misshandlungen oder sexuelle Gewalt, können sich bei den Opfern auf ihr ganzes späteres Leben auswirken und auch körperliche Krankheiten verursachen. Besonders gravierend ist das Gefühl Betroffener, in ihrer Not keine Hilfe zu bekommen. Gerade wenn sie glauben, mit niemandem über das Geschehene sprechen zu können, stellt sich ein tiefes Verlassenheitsgefühl ein. In der traumatischen Situation reagiert der Mensch meist rein instinktiv und reflexartig. Der Körper ist in einem Alarmzustand.

Resultierende Gefühle und Auswirkungen auf die Psyche

Weil in der erlebten Situation weder Kämpfen noch Flüchten möglich waren, reagiert der Organismus mit innerer Entfremdung von dem Geschehen. Dann kann es sein, dass sich der Betroffene später gar nicht mehr an das Ereignis selber erinnert. Es bleiben nur noch die Gefühle von Angst, Panik oder Unglücklichsein, ohne dass man weiß, woher diese Empfindungen kommen. Gerade durch Traumen, die in früher Kindheit in Form von massiver Vernachlässigung oder Gewalt entstanden, kann es zur Dissoziation kommen. Dies ist eine innere Entfremdung vom Geschehen, wobei die Inhalte der Wahrnehmung und die Inhalte des Gedächtnisses voneinander getrennt werden. Das auslösende Trauma kann dann gar nicht mehr erinnert werden. Auch leiden diese Menschen häufig unter Persönlichkeitsveränderungen. Und im späteren Leben sind sie stark gefährdet, eine Depression oder Suchtkrankheit zu entwickeln.

Wenn das Trauma nicht zeitnah verarbeitet werden kann

Viele Menschen sind sich nicht einmal bewusst, dass ihre körperlichen oder seelischen Beschwerden durch eine zurückliegende Trauma-Erfahrung verursacht wurden. Hinterlässt ein Trauma langfristige Folgen, so spricht man von einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Dabei können sich verschiedenen psychische Störungen und auch Angstzustände einstellen. Es können sich unbestimmte Ängste, Bedrohungsgefühle, Schreckhaftigkeit, Alpträume, unklare Schmerzen, Depressionen, Erschöpfung, Müdigkeit, Gefühle innerer Leere oder Schlaflosigkeit zeigen. Das vegetative Nervensystem reagiert dann so, als wäre der Körper in einer ständigen Alarmsituation, in einer Flucht- und Reaktionsbereitschaft. Betroffene sind daher in einer permanenten sogenannten sympathikotonen Reaktionslage oder Sympathikotonie. Und das hat auf Dauer entsprechende Krankheiten, wie Herzrasen, Bluthochdruck, hoher Puls, Migräne, Tinnitus, Schwindel, Schilddrüsenerkrankungen oder Reizdarmsymptome zur Folge. Auch kann es zu Diabetes, Schwindel, Zittern, Rücken- und Gelenkschmerzen, Schweißausbrüchen, chronischen Allergien oder Autoimmunerkrankungen kommen.
Es gibt auch Menschen mit einer manifesten Posttraumatischen Belastungsstörung, die eine bedrohliche Situation nur als Beobachter erlebt haben. Sie waren vielleicht Zeuge einer schweren Gewalttat oder eines tragischen Unfalles. Dennoch hat sich das Erlebte ins sogenannte Trauma-Gedächtnis eingespeichert. Hier existiert es als Teil des Unterbewusstseins und kann nicht mehr bewusst gesteuert werden.

Fast alle Menschen haben Traumata

Auch wenn das Krankheitsbild der PTBS nicht vorliegt, haben wohl die meisten Menschen in ihrem Leben bereits traumatisierende Situationen erlebt. Solche Erlebnisse prägen sich sehr tief ein und beeinflussen dadurch auch unsere mentalen Überzeugungen. Diese können dann eine zusätzliche Belastung darstellen. Sie lassen uns eventuell glauben, das Leben sei grundsätzlich bedrohlich. Wir denken vielleicht, den äußeren Umständen gegenüber machtlos ausgeliefert zu sein und fühlen uns ständig unsicher. Das führt zu einem Teufelskreis, dem wir nur entrinnen, wenn wir uns wieder frei entfalten und unsere Lebenssituationen bewusst erschaffen können.

Die Reaktivierung von Traumata

Durch relativ harmlos erscheinende Erlebnisse, wie Trennungssituationen, beruflicher Stress oder Krankheiten können Traumata auch wieder reaktiviert werden. Der Mensch lebt sein „normales“ Leben in dem Bewusstsein relativer seelischer Gesundheit. Doch eine als Stress empfundenen Situation kann das vormals erlebte und verdrängte in seinem Gefühlsmuster wieder ins Tagesbewusstsein einlassen. Quälende Ängste, Depressionen oder Alpträume erschweren es den Betroffenen dann, den Alltag oder ihr Beziehungsleben zu bewältigen. Sie merken vielleicht auch, dass sie ohne therapeutische Hilfe nicht mehr in ein glückliches Leben kommen können.

Behandlung und Bewältigung traumatischer Erfahrungen

Wahl des geeigneten Therapeuten

Zur Verarbeitung eines schweren Traumaerlebens ist eine psychotherapeutische Traumaverarbeitung durchaus angeraten. Der Betroffene braucht dabei jedoch Vertrauen und die Gewissheit, dass der Therapeut ihn stützen und die nötige Empathie aufbringen kann. Denn viele traumatisierte Menschen glauben nicht daran, sich auf andere verlassen zu können. Bevor sich der Patient für die Bearbeitung seines Traumas öffnen kann, braucht er die Sicherheit, dass er beim Erzählen der maßgeblichen Ereignisse von den vormals erlebten schrecklichen Gefühle nicht erneut überflutet wird. Je weiter er sich emotional in die erlebte Situation hineinbegibt, desto größer wird die Gefahr einer Retraumatisierung. Und dieser muss der Therapeut begegnen können. Sonst kann die Traumasituation reaktiviert und alte Verletzungen müssen immer wieder neu erlebt werden. Denn heute weiß man, dass das alleinige Abreagieren von Gefühlen keine Heilung bringen kann, sondern eher zu einer Retraumatisierung führt.

Homöopathischen Behandlung von Traumata

Mit dem genau passenden homöopathischen Einzelmittel kann man Traumen sehr gut auflösen. Die homöopathische Arznei muss dabei exakt auf die subjektiven Beschwerden und die gesamte Person des Patienten abgestimmt werden. Das gelingt in der Regel nur einem gut ausgebildeten und sehr erfahrenen Homöopathen. Von einer Selbstbehandlung soll hier dringend abgeraten werden. Auch der homöopathische Therapeut muss empathisch sein und die Gefahr einer Retraumatisierung im Auge behalten. Doch die sogenannte Empfindungsmethode nach Rajan Sankaran (Die Empfindung in der Homöopathie, ISBN: 978-81-901103-8-9, Narayana-Verlag) führt den Patienten im Anamnesegespräch auf eine tiefere Ebene als die der Emotionen. Auf dieser Ebene der sogenannten Vitalempfindung kann sich der Patient innerlich von den schrecklichen Gefühlen distanzieren. Er wird dann zum neutralen Beobachter seines eigenen vormaligen Erlebens. Im Therapieverlauf kann es gelingen, den erlebten Schmerz als eine womöglich nötige Lebenserfahrung zu erkennen. Dann erst ist der Betroffene in der Lage, sein Leben wieder neu auszurichten.

Traumaauflösung nach der Methode von Roberto Antela Martinez

Die energetischen Heilmethoden der Traumaauflösung nach Martinez entstammen ursprünglich uralten Traditionen der australischen Aborigines. Martinez hat sie bei diesen Völkern direkt erlernt und am eigenen Leib erfahren. Später fasste er sie in einfache, auch leicht selbst zu erlernende Techniken zusammen. Bei dieser Art von Traumaauflösung muss man sich nicht wieder tief in die traumatische Situation hineinbegeben. Das ist das Gute daran. Ein kurzes Erinnern genügt, und gleich wird die Situation wieder aus den Gedanken herausgehalten. Somit ist eine Retraumatisierung ausgeschlossen. Auch hier arbeitet man nicht auf der Ebene der Emotionen, sondern mit tieferen seelischen Schichten.
Schockerlebnisse führen dazu, dass der freie Energiefluss in unserem Körper behindert ist. Mit der Selbstheilungstechnik zur Traumaauflösung kann das traumatische Erleben sowohl auf der Körper- als auch der Seelenebene geheilt werden. Denn auch unsere Seele besitzt die Fähigkeit zur Selbstheilung.
Die Methoden der Traumaauflösung nach Roberto Antela Martinez sind äußerst wirksam und werden vom Patienten als sehr befreiend erlebt. Sie führen dazu, dass belastende Emotionen von den vormaligen Schockerlebnissen entkoppelt und abgelöst werden. Man kann mit ihnen sowohl bewusste als auch unbewusste Traumen auflösen. Immer mehr von Martinez gut ausgebildete Selbstheilungstechnik-Coaches und -Therapeuten bieten diese Methode an. Auch mich hat die Wirkung der Techniken bei meiner mehrmonatigen Ausbildung zum Selbstheilungs-Mastercoach so begeistert, dass ich sie nun auch in meiner Praxis am Patienten ausübe.
Betroffene können diese Methoden bei den angebotenen Ausbildungen und Seminaren in der Folge auch selbst erlernen. Somit lösen sie sich auch ein weiteres Stück aus ihrem vormaligen Opferdasein und können selbstwirksam die eigene Heilung vorantreiben.

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