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Der spirituelle Weg zur Liebe

Das Geranienöl ist ein sehr beliebtes und vielseitig verwendbares ätherisches Öl. Sein Duft ist dem des Rosenöls recht ähnlich, und es ist preiswerter als dieses. Man kann es bei seelischen Problemen, Beschwerden mit den Hormonen, der Haut, Verdauungsproblemen und auch bei Entzündungen und Erkältungen einsetzen.

Herkunft des Geranienöls

Dieses ätherische Öl wird aus den Blättern und Stängeln von Pelargonium asperum, Pelargonium graveolens oder Pelargonium odoratissimum mittels Wasserdampfdestillation gewonnen. Der deutsche Name für Pelargonium graveolens ist Rosengeranie. Das im Handel erhältliche Rosengeranienöl wurde aus dieser Pflanze hergestellt. Dabei erhält man einen Liter Öl durch die Destillation von 500 Kilogramm Pelargonium. Somit handelt es sich beim Geranienöl durchaus um ein sehr wertvolles und auch seltenes ätherisches Öl. Pelargonium ist eine Gattung aus der botanischen Familie der Geraniaceae, der Storchschnabelgewächse. Der Name, Storchschnabelgewächse rührt daher, dass alle Blüten von Geranium lange, gerade oder gedrehte, „storchschnabelartig“ verlängerte Fruchtknoten und Früchte besitzen.
Die Pflanzen zur Gewinnung des Geranienöls werden in China, Indien, Ägypten, Marokko, Israel und der Insel Reunion angebaut. Schon zu Beginn des 17ten Jahrhunderts wurde das Geranienöl in Europa bekannt.

Inhaltsstoffe von Geranienöl

Der frische, süßliche und blumige Geruch von Geranienöl erinnert sehr an den Rosenduft. Abhängig von der gewählten Pflanzenart und vom Anbaugebiet unterscheiden sich die Inhaltsstoffe des Geranienöls. Darin enthalten sind vor allem die Monoterpene Linalool, Menthon, Rosenoxid, Citronellol, Pinen und Geraniol.
Monoterpene sind Kohlenwasserstoffe mit einer hohen Bioverfügbarkeit. In Tierversuchen konnte man herausfinden, dass sie eine antikanzerogene Wirkung haben, also Krebszellen hemmen oder vernichten können.
Bei Menthon handelt es sich um ein monozyklisches Monoterpen-Keton. Es besitzt einen typischen Geruch nach Minze. Linalool ist ein azyklischer Monoterpenalkohol mit einem Geruch, der an Maiglöckchen erinnert. Beim Rosenoxid handelt es sich um ein monozyklisches Monoterpen, welches insbesondere in Rosen oder im Rosenöl vorkommt. Es ist für den typischen Rosenduft verantwortlich. Geraniol ist auch ein azyklischer Monoterpenalkohol. Es hat eine blumige Geruchsnote und wird daher zur Herstellung zahlreicher Parfüme verwendet. Citronellol ist ein azyklisches Terpinol, welches wie Citronellöl aus dem Zitronengras riecht und auch eine insektenabwehrende Wirkung besitzt. Wegen seines rosenähnlichen Geruchs verwendet man das Geranienöl häufig anstelle des viel kostspieligeren, echten Rosenöls. Pinen hingegen ist ein Monoterpen-Kohlenwasserstoff, der vor allem in Terpentinöl, Myrte, Fichtennadeln, Kümmel, Rosmarin, Fenchel, Dill oder Koriander vorkommt.

Wirkungsweise des Geranienöls

Geranienöl wirkt antibakteriell und kann somit Entzündungen hemmen. Es besitzt auch eine antimykotische Wirkung, was bedeutet, dass es bei Pilzinfektionen angewendet werden kann. Dabei hemmt es das Wachstum und die Vermehrung der Pilze. Zudem kann es auch bei Herpesinfektionen hilfreich sein. Es wirkt antiseptisch und adstringierend, also zusammenziehend. Zudem hat es antioxidative und antispasmodische, also krampflösende Eigenschaften. Es hat eine antitumorale Wirkung, was bedeutet, dass es das Wachstum von Tumoren hemmen kann. Ebenso besitzt es blutstillende Eigenschaften und kann, innerlich angewendet, auch bei Blutungen hilfreich sein.

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Verwendungsbereiche für das Geranienöl

Verwendung bei seelischen Problemen

Aufgrund seiner Entspannungs-fördernden Eigenschaften ist das Geranienöl ein guter Helfer bei verschiedenen seelischen und emotionalen Belastungen sowie bei Depressionen. Dieses ätherische Öl kann nervöse Anspannungen auflösen und uns dadurch ein Stück weiter in unsere innere Mitte führen. Plagen uns alte, unverarbeitete Erinnerungen oder Angstzustände, so kann es schon allein durch die Anwendung in einer Duftlampe Erleichterung bringen. Dabei lindert es Niedergeschlagenheit, Unausgeglichenheit oder andere starke Gefühlsbelastungen. Es beruhigt bei Erschöpfung, Ärger, Stress und Aufregung. Andererseits wirkt es aufmunternd bei einem Stimmungstief, bei Trägheit und Apathie und lässt unsere innere Sonne wieder scheinen.

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Verwendung in der Hautpflege

Aufgrund seiner antimikrobiellen Wirkung kann das Geranienöl bei allen entzündlichen Hauterkrankungen hilfreich sein. Es wird zur Pflege und Regeneration trockener Ekzeme oder auch der feuchtigkeitsarmen Altershaut eingesetzt. Grundsätzlich ist es für alle Hauttypen verträglich und eignet sich auch gut für die Anwendung bei Kindern. Geranienöl ist sehr mild, wirkt beruhigend und wird daher auch gerne in verschiedenen Hautpflegeprodukten sowie Körper- oder Badeölen verwendet. Da es reinigend wirkt und Hautzellen heilen und regenerieren kann, setzt man es auch zur Narbenbehandlung ein. Es kann die Narbenbildung auch gänzlich verhindern, wenn es rechtzeitig angewendet wird. Zudem hilft es auch bei Cellulitis, bei Problemen mit Akne und zu fettiger Haut.
Darüber hinaus kann das Geranienöl auch zur Wundheilung eingesetzt werden, denn es unterstützt die Heilungsprozesse bei Wunden oder Verbrennungen. Auf die Haut aufgetragenes, hundertprozentiges Geranienöl gilt als hilfreich bei Nervenschmerzen, wie zum Beispiel bei der Gürtelrose.
Die Insekten-abwehrende Wirkung aufgrund des enthaltenen Citronellols wurde oben beschrieben. Bei Mückenplage kann man das Öl in eine Duftlampe geben. Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine Mischung von Geranien- Zedern- und Lavendelöl im Verhältnis von 3:2:2 Tropfen auf die exponierte Haut aufzutragen.

Verwendung des Geranienöl bei Erkältungen und Entzündungen

Die antimikrobiell wirkenden Inhaltsstoffe des Geranienöls machen es auch zu einem geeigneten Helfer bei zahlreichen Infekten. Es hat die Qualität, bei angehenden Erkältungen auf sanfte und natürliche Weise ein Antibiotikum zu ersetzen. Hierbei kann man das Geranienöl auch mit anderen ätherischen Ölen, wie Zitronen-, Lavendel- oder Kiefernöl vermischen. Empfehlenswert ist auch der Einsatz von Duftlampen, Duftsteinen oder Verneblern. Seine antiseptische und reinigende Wirkung macht man sich bei verschiedenen Entzündungsbeschwerden zunutze.
Zum Gurgeln verwendet, lindert es besonders die Angina tonsillaris bzw. Tonsillitis und andere Halsentzündungen. Auch im Bereich der Mundschleimhaut, bei Problemen mit Aphten oder der sogenannten Mundfäule kann es sehr hilfreich sein. Bei den genannten Problemen im Mund- und Halsbereich fügt man seinem Gurgelwasser einfach ein paar Tropfen des Geranienöls bei. Da das Öl sehr erfrischend wirkt, kann man es auch für tägliche Mundspülungen benutzen.

Anwendung bei Beschwerden des Verdauungstraktes

Geranienöl wird in Getränken und Nahrungsmittels als ein Aromastoff eingesetzt. Es hat eine stimulierende Wirkung auf Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse. Auch hilft es gegen Hepatitis und Fettleber. Innerlich angewendet kann es daher bei verschiedenen Beschwerden des Verdauungstraktes hilfreich sein. Es wurde zudem gegen Darmparasiten eingesetzt. Auch durch seine krampflösenden Eigenschaften ist es imstande, krampfartige Magen- und Darmbeschwerden lindern. Manche Menschen haben es auch erfolgreich zur Behandlung bei Durchfall angewendet.

Anwendung von Geranienöl bei hormonellen Beschwerden

Dieses ätherische Öl kann auch nutzbringend zur Regulation der Hormonproduktion in unserem Körper eingesetzt werden. Sowohl Zyklusbeschwerden und prämenstruelle Störungen als auch Wechseljahresbeschwerden können gelindert werden. Selbst Diabetiker profitieren davon. Geranienöl besitzt schmerzlindernde Eigenschaften und der ganze Organismus soll mit ihm gestärkt werden. Auch hat es einen heilsamen Einfluss auf die Regulation des Blutkreislaufes.

Wie wird das Geranienöl angewendet?

Grundsätzlich eignet sich das Geranienöl gut zur Anwendung im Verbund mit zahlreichen anderen ätherische Ölen. Neben den verschiedenen Zitrusdüften kann es auch gut mit Jasmin-, Kamillen-, Melissen- Ylang-Ylang-, Moschus-, Tonka- oder Vetiveröl gemischt werden.
Zur Beruhigung bei seelischen Problemen und Stimmungstiefs empfiehlt sich die Inhalation des Öls mit Hilfe von Duftlampen, Duftsteinen oder Verneblern.

Innere und äußerliche Anwendung des Geranienöls

Für die innerliche Anwendung bei Verdauungsproblemen oder zur Behandlung von hormonellen oder entzündlichen Beschwerden gibt man 3-4 Tropfen des Öls auf eine Tasse mit Wasser oder Tee.
Die Verwendung des Geranienöls zum Gurgeln wurde weiter oben beschrieben.
Bei Hautproblemen ist die äußerliche Anwendung sehr zu empfehlen und zwar allein oder als Mischung mit einem neutralen Basisöl. Eine probate Mischung zur Narbenbehandlung ist ein Hagebuttenkernöl (50 ml), welchem man je 3 Tropfen Narden-, Myrrhe, Immortellen- und 8 Tropfen Geranienöl beifügt. Mit diesem Ölgemisch kann man die betroffenen Hautstellen betupfen.

Wann darf das Geranienöl nicht angewendet werden?

Sehr empfindliche Menschen können allergisch auf das Öl reagieren. Daher sollte man es bei der Anwendung auf die Haut zunächst an einer kleinen Hautstelle austesten. Auch im Gesichtsbereich ist Vorsicht geboten, vor allem beim Kontakt mit den Augen.

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1 KOMMENTAR

  1. Sehr geehrte Frau Dr. Braun,

    Danke für Ihren inspirierenden Artikel! Sie schreiben, dass ätherisches Geraniumöl sowohl bei Zyklusbeschwerden und prämenstruelle Störungen als auch Wechseljahresbeschwerden können gelindert werden. Selbst Diabetiker profitieren davon. Da auch ich Diabetikerin bin interessiere ich mich für die genaue Anwendung. Könnten Sie mir Hinweise dazu geben?

    Danke + schönen Abend

    Heike Strunk

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