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Schritt 4: Ausrichtung auf das Göttliche

Wenn ich in der Selbstliebe bin, dann kann ich mich auch mit dem Göttlichen, mit meiner Ur-Essenz verbinden. Und das ist eine Grundvoraussetzung für bewusstes Schöpfertum. Aus der Selbstliebe und dem göttlichen Bewusstsein heraus zu erschaffen bedeutet, mich jeden Augenblick auf das Vollkommene, das Göttliche auszurichten. Damit kann ich in meinem Leben einen völlig neuen Weg einschlagen. Wenn ich diesen Weg konsequent gehen möchte, sollte ich mich jedoch tagtäglich darin üben. Es ist wie bei einer sportlichen Disziplin oder dem Erlernen eines Musikinstrumentes, wo sich die speziellen Fertigkeiten und dafür notwendigen Körper-Beschaffenheiten erst nach einer längeren Zeit des Trainings entwickeln können.
Auch im Umgang mit jedem anderen Menschen richten wir dann unseren Fokus auf seine göttliche Vollkommenheit. Und wir richten ihn bewusst nicht auf seine Fehler oder Makel. Entscheidend dabei ist jedoch auch, dass wir unsere eigene Göttlichkeit nach außen senden, indem wir unsere wahre Essenz, Licht und Liebe, auf unsere gesamte Umwelt ausstrahlen. Wir haben auf der Seelenebene einen freien Willen und können ausnahmslos in jedem Augenblick frei wählen. Oftmals glauben wir jedoch, keine Wahl zu haben, weil wir durch äußere Bedingungen und innere Überzeugungen eingeschränkt sind. Angst-erzeugende Nachrichten, gesellschaftliche Glaubensmuster und verschiedenste Manipulationen und Meinungsmache verschleiern unser Bewusstsein vom freien Willen. So wissen wir am Ende oft gar nicht mehr, was wir selber wollen und fühlen uns frustriert und ohnmächtig.
Genau in solchen Augenblicken sollten wir den äußeren Einflüssen gegenüber nicht schwach werden. Sonst haben wir unsere eigene Macht bereits abgegeben. Es ist jedoch schon ein entscheidender Schritt, es überhaupt zu bemerken und zu erkennen, dass wir uns von der Außenwelt haben ablenken lassen. Wird uns dies bewusst, richten wir einfach den Fokus erneut auf das Göttliche und machen uns das zur täglichen Gewohnheit.
Eine gute Übung ist es, abends vor dem Einschlafen und morgens kurz nach dem Aufwachen die Liebe zu sich selbst zu bekräftigen und sich auch mit der göttlichen Quelle, der Schöpfung, zu verbinden. Dann kann ich meine Aufmerksamkeit nach innen richten. So schlafe ich jeden Abend als ich selbst, als vollkommenes ewiges Sein, ein und erwache morgens in demselben Bewusstsein. Mit Sorgen und Ängsten einzuschlafen, kann ich mir als ein bewusster Schöpfer keinesfalls leisten. In der Zeit zwischen Schlafen und Wachen ist das Tor zu unserem Unterbewusstsein weit geöffnet. Wir sollten daher unser Unterbewusstsein nicht mit negativen und sorgenvollen Gedanken speisen. Denn Bewusstsein, besonders das Riesen-Reservoir des Unterbewussten erschafft bekanntlich. Auch kann ich vor dem Einschlafen den Tag nochmals Revue passieren lassen. Dabei besinne ich mich darauf, ob ich an diesem Tag in meiner Selbstliebe gelebt habe. In Gedanken kann ich mein inneres Kind in die Arme schließen und mir selbst, meinem inneren Gott, meine Liebe bekunden. Ich denke auch darüber nach, ob ich tagsüber als mein Ego gedacht und gehandelt habe oder als das bewusste Sein. Mit dieser Übung haben äußere Dinge, wie Ängste und Nöte, zumindest in den Zeiten zwischen Schlafen und Wachen, keine Daseinsberechtigung. Und das ist bereits ein riesiger Schritt in Richtung Bewusstheit.

Unterscheiden ohne zu urteilen

Es gibt einen wesentliche Unterschied zwischen der Unterscheidung, dem genauen Beobachten unterschiedlicher Dinge und einer Bewertung, einem Urteil. Es soll an dieser Stelle keinesfalls zu einer unkritischen Haltung aufgefordert oder geraten werden. Wichtig ist zu erkennen, zu lernen, die Dinge zu unterscheiden, auch logische Schlüsse zu ziehen, sich über Hintergründe zu informieren und nicht nur eine Informationsquelle zuzulassen.
Doch Urteilen und Bewerten sind etwas anderes. Ein Urteil fälle ich aufgrund meines persönlichen Hintergrundes, aufgrund von Meinungen und Glaubenssystemen. Ein Urteil kann niemals wertfrei sein. Bewertungen sind immer an Bedingungen, an Konditionen geknüpft. Doch als bewusster Schöpfer stelle ich keine Bedingungen, ich werte und urteile nicht. Weder über andere noch über mich selbst. Sonst habe ich mich in meiner Schöpferkraft bereits beschnitten, sonst bin ich unfrei. Und die innere Freiheit ist ja eine wesentliche Voraussetzung für das bewusste Manifestieren. Wenn ich nicht urteile, dann begegne ich allen Menschen völlig offen, mit Freundlichkeit und Güte.
Es ist gewiss nichts falsches daran, sich Dinge zu wünschen, mit seiner Vorstellungskraft eine wunderschöne Welt entstehen zu lassen. Doch das sollte nicht dazu führen, unser Leben, so wie es eben gerade ist, innerlich abzulehnen, es als falsch anzusehen. Über mein derzeitiges Leben sollte ich eben auch kein Urteil fällen. Selbst dann nicht, wenn mir das, was ich momentan in meinem Leben vorfinde, gar nicht gefällt. Besser wäre es da, ein schönes Ziel, so wie ich mir mein Leben idealerweise vorstelle, vor Augen zu halten. Dann richte ich mich auf dieses Ziel aus und lenke meinen Fokus nicht mehr auf den Mangel, der vielleicht gerade in meinem Leben herrscht.
Auch in einer Partnerschaft ist es fatal, den anderen verändern zu wollen. Natürlich ist kein Mensch vollkommen. Wäre er vollkommen, hätte er wahrscheinlich diesen Erdenweg bereits verlassen oder andere Aufgaben übernommen. Ganz wesentlich ist es, wie wir den Partner/ die Partnerin sehen. Betrachten wir seine/ihre menschlichen Unvollkommenheiten oder sehen wir sein wahres, göttliches Selbst? Sehe ich den Gott in meinem Partner, dann wird das Leben mit ihm bestimmt um vieles leichter. Unser göttliches Selbst ist immer vollkommen und muss bestimmt nicht verändert werden.

Schritt 5: In Einklang mit den kosmischen Gesetzen erschaffen

Die Spielregeln des Universums sollten wir bei unseren Schöpfungen keinesfalls außer Acht lassen. Die kosmischen Gesetze werden auch in einem gesonderten Artikel beschrieben. Es ist sehr empfehlenswert, sie erneut zu studieren. Verstoßen wir in unserem Leben gegen diese Vorgaben, so widersetzen wir uns im Grunde den Gesetzen und Kräften der Natur. Und das kann nicht ohne Folgen bleiben.
Betrachten wir das Resonanzgesetz, so erkennen wir, dass wir nicht das ins Leben ziehen, was wir uns wünschen, sondern nur das, was wir sind. Wir müssen also erst einmal zu dem, was wir uns wünschen, werden. Wünsche ich mir großen materiellen Reichtum, so muss ich zuerst zu einem reichen Menschen werden und meinen inneren Reichtum entwickeln. Dazu lebe ich in dem Bewusstsein, dass ich vom Leben ja reich beschenkt werde und alles bereits habe, was ich brauche. Die Kunst ist, dieses Bewusstsein auch dann zu entwickeln, wenn die äußeren Umstände vielleicht gar nicht so rosig aussehen.
Die Energie folgt der Aufmerksamkeit, so lautet ein weiteres kosmisches Gesetz. Demzufolge macht es Sinn, sich immer wieder daran zu erinnern, in welche Richtung unsere Gedanken im Augenblick ausschweifen. Vielleicht beobachte ich, dass ich gerade wieder sorgenvoll an die Entwicklung meines Arbeitslebens denke oder Angst um die Kinder habe. In diesem Fall kann ich meinen Gedankenstrom gleich in die andere, die gewünschte Richtung, umlenken. Ja, die Kontrolle der Gedanken auszuüben, sollte eine fast ganztägige Übung sein. Wir üben dabei so lange, bis sich diese Art des Denkens verselbständigt hat und es uns zur Gewohnheit geworden ist. Ja, das ist bestimmt so eine Art von Gehirnwäsche. Doch wir üben diese an uns selbst aus, und das macht einen riesigen Unterschied zu den Gehirnwäschen von außen. Letztere sind Gehirnwäschen, die wir tagtäglich über die Medien erfahren, die uns vorschreiben wollen, was wir zu denken haben. Wenn wir unsere eigene Gehirnwäsche erfolgreich eingeübt haben, erkennen wir auch, wie manipulierende Kräfte in den Gesellschaften funktionieren.
Hilfreich ist auch, die Energie in äußere Aktivitäten zu stecken, die uns bei der Entwicklung unserer bewussten Schöpferkraft unterstützen. Dazu gehören, je nach Geschmack und Körperkräften, Aufenthalte in der Natur, Sport, Yoga, Kunst oder Musik. Alles Dinge, die dazu angetan sind, unsere Aufmerksamkeit zeitweise vollkommen in Beschlag zu nehmen. Man sieht hier also wieder, dass bei der Entwicklung der bewussten Schöpferkraft, bestimmte menschliche Eigenschaften dringend gefragt sind. Dazu gehören Mut, Ausdauer, Fokussiertheit, ein starker Wille und Durchhaltevermögen.
Dennoch sollten wir uns selber nicht überfordern und in unserem eigenen Tempo einen Schritt nach dem anderen tun. Wichtig ist dabei, das kosmische Gesetz der individuellen Gangart zu berücksichtigen. Es gibt keine Abkürzung nur ein beharrliches Dranbleiben. Manche wollen aus Angst vor den Anforderungen oder aus Bequemlichkeit erst gar nicht anfangen. Oder sie überlegen, die Sache erst einmal zu verschieben. Doch die Gestaltung unserer Zukunft erfolgt zu keiner anderen Zeit als im jetzigen Moment.

„Wer du morgen bist, beginnt damit, was du heute tust“
Klara Fuchs

Denn sobald wir jetzt eine Aktion starten, zeigt sie ihre Wirkung. Und das trifft auch auf das Nichtstun zu. Das Gesetz von Ursache und Wirkung gemahnt uns an unsere eigene Verantwortung dem Leben gegenüber. Jede Ursache zeigt ihre Wirkung. Sowohl Gedanken, Gefühle als auch Handlungen können dabei Ursachen sein. Somit können wir unsere Verantwortung schwerlich auf ungünstige äußere Bedingungen, Einflüsse oder auf andere Menschen schieben. Wir sind ihnen nicht willkürlich ausgeliefert, wir haben zuvor in jedem Fall eine Ursache gesetzt.
Befolge ich das Prinzip der Analogien, so erkenne ich, dass alles, was mir in meiner Außenwelt begegnet, genau meinem Sosein im Inneren entspricht. Dann weiß ich, dass ich zur Veränderung meiner äußeren Umstände erst einmal mein Inneres ändern muss. Geschieht diese Veränderung in meinem Inneren, muss sich, dem kosmischen Gesetz zufolge, auch das Äußere dementsprechend ausrichten.
Was wir darüber hinaus benötigen, um ein bewusster Schöpfer zu sein, ist ein gewisses Maß an Flexibilität. Alles, was ist, befindet sich in Schwingung, Bewegung und einem ständigen Fluss. Daher ist es empfehlenswert, wenn wir uns diesem Fluss auch anpassen. Mit Licht und Liebe, den machtvollsten Kräften im Universum, kann man seine Schwingung zudem erheblich erhöhen.
Zur guter Letzt sollten wir das kosmische Gesetz von Ausgewogenheit und Harmonie beachten. Einseitigkeiten erfordern einen Ausgleich und es kommt dabei mit großer Sicherheit zu einer Gegenreaktion. Im täglichen Spiel von Geben und Nehmen, sollte man stets auch auf den Ausgleich achten. Sonst kommt der Moment, wo das Pendel plötzlich in die Gegenrichtung ausschlägt. Dann kann der ständig Nehmende zum immerzu Gebenden werden.
Beachten wir bei den Manifestationen die kosmischen Gesetze, so stehen unsere Schöpfungen bestimmt unter einem günstigen Stern.

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Lesen Sie hier weiter – Teil 4

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